Dem Gesundheitsamt wurde am Sonntag der erste bestätigte Fall einer Virusvariante im Kreis gemeldet. „In der Folge gibt es acht familiäre Fälle und weitere Kontaktpersonen. Die betreffenden Personen wurden vom Gesundheitsamt informiert und befinden sich in Quarantäne“, schreibt das Landratsamt.
Seit Dezember sind in Deutschland Varianten des Coronavirus festgestellt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen sind diese schneller übertragbar, zugelassene Impfstoffe sind jedoch weiterhin wirksam, heißt es in der Mitteilung weiter. Um die Ausbreitung der Virusvarianten zu verhindern, wurde die Quarantänedauer von Kontaktpersonen der Kategorie 1 von einem Virusvari­antenträger von zehn auf 14 Tage erhöht. Gleiches gilt für die Haushaltsangehörigen der Kontaktpersonen.
Künftig werden alle positiven Tests auf Mutanten untersucht, um einen Überblick über die Ausbreitung der neuen Virusvarianten in Baden-Württemberg zu bekommen, teilte zudem das Sozialministerium mit.
„Mit dem Auftreten der Coronavirus-Variante in unserem Landkreis ist es umso wichtiger, die bekannten AHA-Regeln konsequent einzuhalten. Das Gesundheitsamt arbeitet weiterhin an einer lückenlosen Kontaktnachverfolgung, um betroffene Personen schnell zu isolieren“, sagt Landrat Gerhard Bauer.