• 7-Tage-Inzidenz: Der Inzidenzwert im Landkreis Schwäbisch Hall steht bei 167,7. Das sind 0,5 weniger als am 7. Januar. Seit dem Freitag zuvor haben sich 330 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Diese Zahl für sieben Tage lag am Donnerstag bei 331.
  • Corona-Tote: Am Freitag meldet das LRA drei Corona-Tote. Damit sind 107 Menschen im Kreis gestorben. In den vergangenen sieben Tagen sind 13 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. Nur an zwei Tagen im April waren mehr Corona-Tote zu beklagen.
  • Sorgenkind des Kreises: Seit dem 23. Oktober ist Crailsheim die Stadt mit den meisten (seit März) Infizierten im Kreis. Am Freitag übersteigt die Zahl die Tausendermarke: 1001 Menschen waren oder sind mit dem Coronavirus infiziert. Das sind knapp 2,9 Prozent der 34.536 Bürger in der Stadt. Nur Stimpfach hat eine höhere Quote (3,3 Prozent, 3098 Einwohner)
  • Hotspot: Kirchberg an der Jagst durchlebt seine schlimmste Zeit in der Pandemie. Am Donnerstag und Freitag sind jeweils 12 Menschen als positiv gemeldet worden. Zweistellige Zuwächse hatte es zuvor nie gegeben. Damit löst die Stadt die Gemeinde Rosengarten an der Spitze der Inzidenz-Liste ab: Kirchberg hat eine Inzidenz von 679 (181 am 6. Januar), Rosengarten hat noch eine Inzidenz von 447 (621 am 6. Januar – keine Neuinfektionen seither).
  • Inzidenz im Landkreis Hall: Nur in Langenburg hat es in den vergangenen sieben Tagen keine Neuinfektionen gegeben. In der kleinsten Gemeinde des Kreises sind auch absolut bisher mit am wenigsten Bürger infiziert: 25 der 1872 Einwohner wurden bereits mit dem Coronavirus angesteckt. Mit 22 hat nur Wolpertshausen weniger, das ist die drittkleinste Gemeinde (2297 Einwohner)
  • Thema: Pflegeheime im Land stehen unter Druck, weil sie Impfteams empfangen. In Nordwürttemberg kommen die aus dem Zentralen Impfzentrum des Landes in Rot am See. Derweil schauen wir auch in die Zukunft: Wer zahlt für die Fahrt in die Impfzentren, wenn sie dann Patienten empfangen? Und wieso wird der Impfstoff nicht effektiver genutzt? Lesen Sie mehr dazu am Ende des Artikels.

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall vom 8. Januar

  • 7-Tage-Inzidenz: 167,7 (-0,5)
  • Infizierte seit März (und am 8.1. gemeldete Neuinfektionen): 4200 (+46)
  • Corona-Tote: 107 (+3)
  • Gesundete: 3650 (+48)
  • Derzeit Kranke: 395 (-5)

Infizierte in den Gemeinden des Kreis SHA seit März (und Neuinfektionen)

  • Blaufelden: 111 (+0)
  • Braunsbach: 55 (+0)
  • Bühlertann: 63 (+3)
  • Bühlerzell: 49 (+0)
  • Crailsheim: 1001 (+15)
  • Fichtenau: 118 (+1)
  • Fichtenberg: 64 (+0)
  • Frankenhardt: 118 (+1)
  • Gaildorf: 303 (+4)
  • Gerabronn: 66 (+0)
  • Ilshofen: 91 (+0)
  • Kirchberg/Jagst: 88 (+12)
  • Kressberg: 77 (+0)
  • Langenburg: 25 (+0)
  • Mainhardt: 130 (+0)
  • Michelbach/Bilz: 37 (+0)
  • Michelfeld: 68 (+0)
  • Oberrot: 88 (+0)
  • Obersontheim: 120 (+2)
  • Rosengarten: 99 (+0)
  • Rot am See: 87 (+0)
  • Satteldorf: 83 (+1)
  • Schrozberg: 66 (+0)
  • Schwäbisch Hall: 801 (+6)
  • Stimpfach: 102 (+0)
  • Sulzbach-Laufen: 30 (+1)
  • Untermünkheim: 68 (+0)
  • Vellberg: 97 (+0)
  • Wallhausen: 73 (+0)
  • Wolpertshausen: 22 (+0)

Inzidenzwerte in den Gemeinden des Landkreises Schwäbisch Hall

  • Langenburg: 0,00
  • Ilshofen: 14,97
  • Schrozberg: 34,37
  • Obersontheim: 38,58
  • Sulzbach-Laufen: 39,90
  • Kressberg: 50,43
  • Michelfeld: 52,66
  • Rot am See: 55,58
  • Michelbach/Bilz: 58,06
  • Gerabronn: 70,22
  • Blaufelden: 75,67
  • Wallhausen: 80,30
  • Mainhardt: 83,25
  • Wolpertshausen: 87,07
  • Fichtenau: 87,53
  • Braunsbach: 120,87
  • Bühlertann: 130,80
  • Untermünkheim: 133,11
  • Vellberg: 134,02
  • Frankenhardt: 142,77
  • Stimpfach: 161,39
  • Schwäbisch Hall: 162,81
  • Bühlerzell: 197,53
  • Fichtenberg: 200,67
  • Crailsheim: 220,06
  • Oberrot: 221,67
  • Gaildorf: 273,68
  • Satteldorf: 286,79
  • Rosengarten: 446,69
  • Kirchberg/Jagst: 679,19

Fragen zur Impfung – Pflegeheime empfangen Impfteams und Briefe einer Anwältin

Die Impfteams sind unterwegs und haben tausende Menschen geimpft – allerdings gibt es Probleme: Knapper Impfstoff und trotz guter Erfahrungsberichte auch Probleme beim Termin-Ergattern. Ein Haller Arzt sagt, eine Ampulle könnte für sieben Impfungen reichen, statt für fünf (wie im Beipackzettel steht). Außerdem kommen Fragen für die Zukunft auf: Noch empfangen die Impfzentren keine Patienten. Aber wen es so weit ist, wer zahlt für die Anfahrt?