Oberrot Braunsbach unsicher gemacht

Die Oberroter Pfadfinder hatten am ersten Freizeit-Tag ihre Wikinger-Ausrüstung selbst gebastelt. Foto: Leonie Zott
Die Oberroter Pfadfinder hatten am ersten Freizeit-Tag ihre Wikinger-Ausrüstung selbst gebastelt. Foto: Leonie Zott
Oberrot / LEONIE ZOTT 04.03.2014
15 junge Wikinger des VCP Oberrot zog es am vergangenen Wochenende von Oberrot an der Rot an den Kocher, ins Freizeitheim Braunsbach.

Im Freizeitheim Braunsbach entwickelten sich die sonst so braven Pfadfinder in drei Tagen zu bärtigen Barbaren. So galt es, auch äußerlich wie ein Wikinger auszusehen. Ob Bärte, Armschienen oder sogar einen eigenen Schild - nach Ende des ersten Tages hatten die Kinder die gesamte Ausrüstung eines Wikingers zusammen gebaut und gebastelt.

In voller Montur galt es beim Hausspiel, in Gruppen von je zwei Schildbrüdern möglichst viel Geld zu sammeln. Sei dies durch das Einsammeln von Kleidung für eine polnische Kauffrau, deren Esel einen Herzinfarkt hatte, oder die Stadt Paris zu erobern - und das alles nur, damit Gunther Guntherson die Tochter des Dorfoberhauptes heiraten konnte. Das gesammelte und geraubte Geld musste so schnell wie möglich zum Oberhaupt gebracht werden, und wehe, man begegnete unterwegs Ragnar, dem Mitbewerber um die Hand der Tochter. Dann war das Geld schneller weg, als man "Drachenboot" rufen konnte. Doch um sein Geld wieder zu bekommen, konnte man ihn zum "Holmgang", also zum Duell, herausfordern. Doch am Ende der Freizeit hatte sich die Arbeit gelohnt. Die Verlobung der beiden wurde mit einem echten Wikinger-Festmahl gefeiert, und das mit allen Bräuchen eines Wikinger-Essens.

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