Kirchberg Beitrag zur Energiewende

Kirchberg / SWP 11.01.2014
Qualifizierte Innungsfachbetriebe hätten angesichts der praktischen Umsetzung der Energiewende hervorragende Perspektiven. Auch die Ausbildungssituation sei positiv, so Obermeister Kochendörfer.

Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende werde das Elektrofachhandwerk leisten müssen, so Kochendörfer bei der Jahreshauptversammlung in Kirchberg. Die gesamte Elektro-Infrastruktur im industriellen, gewerblichen und privaten Bereich müsse mit intelligenten und hocheffizienten Prozess- und Energiesteuerungen systemintegriert aufgerüstet werden.

Das regionale Elektrohandwerk hebe sich mit unverändert hohen Ausbildungszahlen von anderen Bereichen ab, so der Obermeister. "Mittlerweile scheint es sich herumgesprochen zu haben, dass eine Ausbildung im Elektrohandwerk eine exzellente Karrierebasis bietet", so Kochendörfer mit Blick auf die regionalen Ausbildungszahlen der Branche. Neben dem Meisterbrief und einer möglichen Selbstständigkeit stehe dem Führungsnachwuchs auch eine Hochschulausbildung offen.

Bemerkenswert sei, dass sich die Situation im Elektrohandwerk wesentlich entspannter gestalte als in anderen Branchen: "Bei uns mussten sogar Bewerber abgewiesen werden. Aber wer sich mit guten Mathematik-, Physik- und Deutschkenntnissen bei einem unserer Innungsfachbetriebe bewirbt, hat nach wie vor gute Chancen", so Walter Kochendörfer.

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurde der Crailsheimer einstimmig bestätigt. Er geht nun in seine vierte Amtszeit als Obermeister. Roland Dürr aus Sulzbach an der Murr wurde als erster Stellvertreter wiedergewählt, als neuer zweiter Stellvertreter folgt Andreas Weiß (Stimpfach) auf den altersbedingt ausgeschiedenen Walter Moll (Sulzbach/Laufen).

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