Es sieht gut aus“, sagt Bauleiter Werner Glasbrenner. Er ist für die beiden Baustellen auf der B 14 zwischen Mainhardt und Großerlach zuständig, die in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Stuttgart liegen. Der Zeitplan könne eingehalten werden. Für die Verkehrsteilnehmer heißt das: Ab Samstagvormittag, 4. Juli, gilt freie Fahrt. Die Vollsperrung zwischen Hohenegarten und Großerlach wird aufgehoben und auch das Stück zwischen Ortseingang Mainhardt und der Abzweigung B 39 wird fertig sein.

Diverse Arbeiten

Kommende Woche stehen an den Baustellen noch folgende Arbeiten an: „Montag und Dienstag wird zwischen Hohenstraßen und der Einmündung B 39 der Asphalt eingebracht“, beginnt Glasbrenner aufzuzählen. In der Fahrbahnmitte und im Einmündungsbereich werden am Mittwoch Fugen abgedichtet. Die Fahrbahnmarkierungen sind am Donnerstag dran. Parallel dazu werden am Donnerstag und Freitag die Schutzplanken im Bereich der Rottalbrücke angebracht. Mit dem Verlauf der Arbeiten ist Werner Glasbrenner zufrieden. „Es ist sehr gut gelaufen“, sagt er und fügt hinzu: „Wir bedanken uns bei der Bevölkerung für das Verständnis. Am 12. Mai wurde die B 14 voll gesperrt und verlangte Verkehrsteilnehmern wegen auftretender Staus viel Geduld ab.

Baustelle im Ort dauert

Anders sieht es mit der Baustelle in der Mainhardter Ortsmitte aus: Die Römer- und angrenzende Straßen sind bis zum 17. Juli voll gesperrt. Das hat Auswirkungen auf Anwohner und Gewerbetreibende. Vor dem Textilfachgeschäft Pasler herrscht absolutes Halteverbot. Da Manuela Wegener dort auch einen Paketshop hat, wäre die Anlieferung schwierig. „Ich habe mit der Polizei Rücksprache gehalten und die Erlaubnis bekommen, dass Kunden vorm Haus parken dürfen“, ist Wegener froh. Eingeschränkt fühlt sie sich durch die Arbeiten nicht.

Trotz eines Kundenrückgangs hat Friseurmeisterin Regina Müller, deren Geschäft ebenfalls direkt von der Vollsperrung betroffen ist, freundliche Worte: „Die Gemeinde hat sich sehr bemüht“, betont sie. Parkplätze, die eigentlich von der Baustelle betroffen sind, dürften weiter belegt werden. „Da sind wir sehr dankbar“, betont die Friseurmeisterin.

„Froh, dass was passiert“

Die Verlegung der vorgesehenen Leitungen lasse derzeit jedoch auf sich warten. Das wiederum liege nicht an der Gemeinde, ist sich Regina Müller sicher. „Derzeit müssen wir ja froh sein, dass wir noch Baustellen haben und es vorwärts geht. Wer weiß, was im nächsten Jahr für Sparmaßnahmen auf uns zukommen“, sagt Müller. Die Bauarbeiter seien stets nett und zuvorkommend, lobt sie. Nun hofft die Friseurin jedoch, dass die Baustelle zügig vorangeht und der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden kann, damit ein Stück Normalität in die Mainhardter Ortsmitte zurückkommt.

Bürgermeister Damian Komor schreibt aus dem Urlaub: „Soweit mir bekannt ist, befindet sich auch diese Baustelle im Ort im Zeitplan.“

Straßen werden neu asphaltiert


Zur Vollsperrung der B 14 zwischen Mainhardt und Großerlach kam es aufgrund von Spurrinnen, Verdrückungen und Setzungen. Darüber hinaus wurden Kornausbrüche und Ausmagerungen festgestellt. Aus diesen Gründen wurden in den vergangenen Wochen die Asphaltdeckschichten erneuert. Auch Instandhaltungsarbeiten an der Rotbrücke wurden durchgeführt. Zwischen Nüßlenshof und ­Mainhardt wurden die Entwässerungseinrichtungen erneuert und mehrere Wasserleitungsquerungen gelegt. coja