Investition Bauhof-Lkw wird ersetzt und geht in den wohlverdienten Ruhestand

Freuen sich alle über den neuen Lkw: Josef Kurz, Hermann Stegmaier, Bernhard Feuchter und Robert Fischer (von links).
Freuen sich alle über den neuen Lkw: Josef Kurz, Hermann Stegmaier, Bernhard Feuchter und Robert Fischer (von links). © Foto: Johannes Ihle
Kreßberg / Johannes Ihle 12.09.2017
Die Gemeindeverwaltung Kreßberg spendiert ihrem Bauhof in Marktlustenau einen neuen Lkw mit Kran. Nun wurde er offiziell übergeben.

Einen neuen Lastwagen mit Kran darf der Bauhof der Gemeinde Kreßberg nun sein Eigen nennen. Der bisher genutzte Lkw war in die Jahre gekommen und ist durch ein jüngeres Modell ersetzt worden. „Trotz guten Zustands haben wir beschlossen, einen neuen Lkw zu kaufen“, sagte Bürgermeister Robert Fischer bei der Übergabe auf dem Bauhof in Marktlustenau. „Wir wollen noch einen guten Preis für den alten erzielen.“

Die Gemeindeverwaltung hatte drei Fahrzeuge in der engeren Wahl; sie entschied sich für ein Fahrzeug der Firma MAN mit einem zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 18 Tonnen und 340 PS unter der Haube. Kostenpunkt für Lkw und Kran: 171 000 Euro. Die Entscheidung wurde anhand mehrerer Kriterien getroffen: Zum einen waren das Leergewicht und die Nutzlast wichtig, aber auch die Einstiegshöhe ins Fahrerhaus sowie die Höhe der Kippbrücke waren entscheidend.

In seiner Rede bedankte sich Fischer beim Lieferanten Hermann Stegmaier von der Firma Stegmaier Nutzfahrzeuge aus Kirchberg und bei Lieferanten des Krans, Josef Kurz von der Kurz GmbH aus Stimpfach-Randenweiler und freute sich über die schnelle und gute Zusammenarbeit: „Im März haben wir im Gemeinderat beschlossen, dass wir einen neuen Lastwagen beschaffen, und heute ist er schon da.“

Auch wenn der Lastwagen nicht für den Winterdienst verwendet wird, gehört er laut Bauhofleiter Bernhard Feuchter zu den am häufigsten eingesetzten Fahrzeugen des Betriebs. Bereits der alte Lastwagen, der nun 18 Jahre auf dem Buckel hat und im Jahr 2000 als Vorführwagen beschafft wurde, war im Dauereinsatz: Ast- und Heckenschnitt wurde transportiert, schwere Geräte wurden auf dem Lkw von A nach B gebracht. Zudem standen nie größere Reparaturen an. Lediglich Verschleißteile mussten ausgetauscht werden. Was vor allem Hermann Stegmaier als Servicepartner bedauert, wie er mit einem Lachen auf dem Gesicht verriet. Dennoch bedankte er sich bei der Gemeindeverwaltung für das Vertrauen und den erneuten Kauf in seinem Haus. Er betonte, dass der neue Lkw mit der modernsten Technik ausgestattet ist. „Der Lkw besitzt die Euro-6-Norm. Und hier stimmt es wirklich“, sagte Stegmaier.