Rot am See Bauarbeiten in der Gerabronner Straße im Plan

Die Löcher in der Gerabronner Straße sind zu, aber das Pflaster fehlt noch. Die Sperrung soll daher vorerst bestehen bleiben.
Die Löcher in der Gerabronner Straße sind zu, aber das Pflaster fehlt noch. Die Sperrung soll daher vorerst bestehen bleiben. © Foto: Erwin Zoll
Rot am See / Sebastian Unbehauen 10.08.2018
Die Sanierungsarbeiten in der Gerabronner Straße in Rot am See gehen gut voran, der neue Belag ist in dieser Woche aufgebracht worden. Trotzdem soll die Sperrung vorerst bestehen bleiben.

Es ist ja nicht so, dass das Rathaus von Rot am See im verkehrsberuhigten Nirgendwo liegt: In Sichtweite schiebt sich schließlich die kaum jemals endende B-290-­Blechkarawane durch den Ort. In den vergangenen Wochen freilich war rund um den Verwaltungssitz noch ein bisschen mehr los als sonst – denn der Ausweichverkehr der gesperrten Gerabronner Straße drehte eine normalerweise nicht notwendige Runde. „Besser als gedacht“ sei das gelaufen, findet Bürgermeister Siegfried Gröner, an keinem Punkt sei Chaos ausgebrochen. Das liegt auch daran, dass sich tatsächlich manche an die offizielle Umleitung über Gaggstatt gehalten haben. Voraussichtlich rund einen Monat soll es jetzt noch bei der Sperrung bleiben.

In der Gerabronner Straße werden die Gehwege von der Feuchtwanger Firma Hähnlein ausgebaut. Die Gemeinde nutzt die Gelegenheit, um Leerrohre für den Breitbandausbau zu verlegen. Die ENBW wiederum bringt auf einer Teilstrecke eine Gasleitung ein und eine bisherige Stromfreileitung unter die Erde. „Vom alten Straßenbelag ist im Zuge der Arbeiten nicht mehr viel übrig geblieben“, sagt Bauamtsleiter Armin Vogt. Und das, was doch übrig blieb, wurde auf Kosten des Landes abgefräst und mit einer neuen Deckschicht versehen. Was noch fehlt, ist das Pflaster für den Gehweg und einen kleinen Parkplatz.

Bürgermeister Gröner zieht schon jetzt ein positives Fazit: „Die Baustelle ist richtig gut gelaufen, der ganze Ablauf war super.“ Dass drei Autofahrer das Sperrschild mehr als Vorschlag denn als Handlungsanweisung betrachteten, ihr Glück versuchten, mit ihren Wagen steckenblieben und von Mitarbeitern der Firma Hähnlein herausgezogen werden mussten, fällt unter die Kategorie der verschmerzbaren Randerscheinungen.

Kreisel-Arbeiten im Herbst

Indes hat auch die weitere Erschließung des Baugebiets Stöcke am Ortsrand Richtung Gerabronn begonnen. Dafür ist die Firma Steinbrenner aus Wiesenbach zuständig. Nach den Bauferien geht’s weiter, alles liegt im Zeitplan. Dann fehlt noch der dort geplante Kreisverkehr, über den einmal die Zufahrt nach Rot am See erfolgen soll. „Voraussichtlich Mitte, Ende September“ werde mit den Vorarbeiten begonnen, so Vogt. So richtig los geht’s freilich erst nach der Muswiese. „Zum Fest dürfen alle ohne Umleitung und ohne Schnörkel kommen, wie eh und je“, sagt Vogt.

Auch unabhängig vom Musdorfer Jahrmarkt übrigens muss die Straße zunächst frei bleiben, denn die Bundesstraße 290 zwischen Brettenfeld und Blaufelden soll demnächst saniert werden und die Umleitung führt just dort vorbei, wo der Kreisel hin soll.

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