Wohnen Bald gibt’s wieder Bauland in Honhardt

Wo jetzt Wiesenblumen blühen, entsteht neues Bauland. Der Bebauungsplan Kälberwasen IV ist beschlossen.
Wo jetzt Wiesenblumen blühen, entsteht neues Bauland. Der Bebauungsplan Kälberwasen IV ist beschlossen. © Foto: Christine Hofmann
Frankenhardt / Christine Hofmann 21.07.2018

Der Bebauungsplan Kälberwasen IV hat sämtliche Stufen durchlaufen und ist jetzt reif für die Umsetzung. Der Frankenhardter Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung die eingegangenen Bedenken und Anregungen geprüft und schließlich einstimmig den Satzungsbeschluss gefasst. Damit gibt es für das neue große Baugebiet am westlichen Ortsrand von Honhardt jetzt die planerische Grundlage.

Viele Bauwillige

„Wir haben nun die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, dass junge Familien in Honhardt bauen können“, sagte Bürgermeister Jörg Schmidt in der Gemeinderatssitzung. Es gebe immer wieder Anfragen von Interessenten, die in Honhardt bauen wollten. „Die Bauplätze gehen uns langsam aus. Daher ist es gut, dass wir nun das Baugebiet Kälberwasen erweitern können.“

Bevor der Satzungsbeschluss gefasst wurde, stellte Architekt Armin May die Hinweise und Anregungen vor, die von den Behörden, den Trägern öffentlicher Belange und aus der Bürgerschaft während der Auslegungsphase des Plans eingegangen waren. Zu Änderungen des bisherigen Entwurfs führten die Stellungnahmen nicht.

Den Grundsatzbeschluss für die Erweiterung des Gebiets Kälberwasen fasste der Gemeinderat im September 2017. Im neuen Gebiet sind nicht nur Einfamilienhäuser vorgesehen, sondern es gibt auch Grundstücke für vier Mehrfamilienhäuser mit maximal sechs Wohneinheiten.

Die meisten Bauplätze, die 500 bis 800 Quadratmeter groß sind, werden jedoch für Einfamilienhäuser reserviert. Wenn das Gebiet komplett bebaut ist, wird der Frankenhardter Ortsteil Honhardt rund 150 zusätzliche Einwohner zählen.

Verkehr wird verteilt

Die Zufahrt zum Kälberwasen IV erfolgt von zwei Seiten: Einmal über den Amselweg und Forchenweg im bestehenden Wohngebiet und einmal über einen Feldweg im Westen, der auf eine Breite von 5,50 Metern ausgebaut wird. So soll der Verkehr auf mehrere Straßen verteilt werden und die Anwohner nicht zu sehr belasten. Die Siedlungsstraßen Amselweg und Forchenweg sollen für den Lkw-Verkehr gesperrt werden.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel