Landkreis Ausbau: "B 19 bis Westumgehung vierspurig"

Landkreis / CUS 11.09.2013
Der Landkreis wird demnächst einen Antrag ans Landesverkehrsministerium stellen. Die B 19 soll vierspurig bis zur Westumgehung ausgebaut werden.

Der Impuls kommt von MdB Christian von Stetten (CDU), der einen Brief an Landrat Gerhard Bauer geschrieben hat. Der Hohenlohekreis "hat beim Landesverkehrsministerium beantragt, den vierstreifigen Ausbau der B 19 von Gaisbach-Süd bis mindestens zur Kreisgrenze neu in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen", steht in dem Brief. Der Regionalverband Heilbronn-Franken unterstütze dies. Der CDU-Politiker geht in dem Schreiben noch einen Schritt weiter: "Der Ausbau der B 19 sollte nicht an der Kreisgrenze enden. Es wäre sinnvoll und notwendig, die B 19 bis zum Steigenhaus oder bis Gelbingen vierstreifig auszubauen."

Nach Anfrage im Landratsamt spricht sich nun Landrat Bauer nach der Initiative des Hohenlohekreises und von Stettens "für eine Verlängerung des vierspurigen Ausbaus der B 19 bis zur Haller Westumgehung aus." Grund sei die hohe Verkehrsbelastung mit täglich rund 13000 Fahrzeugen in diesem Bereich. Damit verbunden sein müsste eine Verbesserung des Verkehrsflusses in den beiden Kreuzungsbereichen (Westumgehung und Übrigshausen). Von Untermünkheim bis zum Steigenhaus sollte ein dreispuriger Ausbau geprüft werden (Anstieg ab Ortsende Untermünkheim zweispurig). Ein Antrag wurde noch nicht gestellt, sei aber in Vorbereitung.

Der Ausbau der B 19 wird heute neben Themen wie A6, Schienenverkehr und Neckarschleusen mit Landesverkehrsminister Winfried Hermann diskutiert, der zuvor über den Bundesverkehrswegeplan referiert. Die IHK-Veranstaltung beginnt um 20 Uhr in der Bausparkasse in Hall. Mit auf dem Podium sind IHK-Präsident Prof. Dr. Harald Unkelbach, Landräte der Kreise Hall, Hohenlohe, Main-Tauber und Heilbronn sowie der Heilbronner OB Helmut Himmelsbach.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel