Dörzbach Auf eine Tasse Kaffee im Schlosshof

Arnulf von Eyb (Vierter von links) zeigt den Köchinnen und Köchen der Serie „Meine Leibspeise“ sein Anwesen.
Arnulf von Eyb (Vierter von links) zeigt den Köchinnen und Köchen der Serie „Meine Leibspeise“ sein Anwesen. © Foto: Christine Hofmann
Dörzbach / Christine Hofmann 29.06.2018
Köchinnen und Köche aus dem Buch „Meine Leibspeise“ treffen sich auf Schloss Eyb in Dörzbach.

Zur Begrüßung gibt’s ein Glas Holundersekt, dann nehmen die Gäste an einer langen Kaffeetafel im Schlosshof Platz. Schlossherr Arnulf von Eyb hat die Köchinnen und Köche der Serie  „Meine Leibspeise“ – er selbst ist auch ein Leibspeisenkoch – am vergangenen Sonntag nach Dörzbach eingeladen – auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen.

Die illustre Runde, deren Gemeinsamkeit darin besteht, Freude am Kochen und Backen zu haben und Teil eines Kochbuchs zu sein, kam bereits zum zweiten Mal an einem Tisch zusammen. Beim ersten Mal, im November letzten Jahres im Verlagshaus des HOHENLOHER TAGBLATTS, als das Kochbuch zur Serie herauskam, hatten sich spontan anregende Gespräche entwickelt, die sich nicht nur um Küchenthemen drehten. „Es war damals so ein nettes Treffen, das wollte ich gern wiederholen“, erklärt von Eyb den Grund für die Einladung.

Und wieder gibt es anregende Tischgespräche – über die Serie und das Kochbuch, neue Rezepte und Aktuelles. Marlies Beck aus Kreßberg bringt ein Fotobuch zum Kaffeetrinken mit. Darin hat sie die Erinnerungen des letzten Jahres gesammelt. Eine Doppelseite hat sie der Aktion „Meine Leibspeise“ gewidmet – mit Bildern von der Kochaktion in ihrer Küche. Den Zeitungsartikel hat sie ebenfalls eingeklebt. Ihre Tischnachbarin lacht: „So war das bei mir auch: Die Küche war nie wieder so aufgeräumt wie beim Zeitungsbesuch.“

Arnulf von Eyb führt die Gäste anschließend durch den großen Garten des Schlosses, in dem er aufgewachsen ist. Er zeigt die Stelle an der Jagst, an der er jeden Morgen schwimmen geht – „ich konnte schwimmen, bevor ich lesen und rechnen konnte“ – berichtet von den Freuden und Bürden eines Schlossbesitzes und erzählt manche Anekdote. Acht Mieter leben derzeit in den historischen Gemäuern und einige tierische Untermieter gibt es auch: Mauersegler in der Fassade, Tauben auf dem Dach und im Gewölbekeller überwintern seit Jahren verschiedene Fledermausarten.

Im Schatten der riesigen Walnussbäume zwischen Jagst und Schloss landen die Gespräche wieder bei dem Thema, das die Kaffeegäste vereint. „Wenn man die grünen Walnüsse einlegt, gibt’s einen guten Likör“, sagt Hedwig Worsch aus Horschhausen. Die Küchenexperten nicken zustimmend.

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