Bühlerzell/Bühlertann Aschermittwoch: Buße und Phönix

Bühlerzell/Bühlertann / SEL 18.02.2015

Die Asche steht schon bereit. Bühlerzells Mesnerin Blanca Egetemeyr hat im letztjährigen Osterfeuer auch die Palmzweige vom Vorjahr verbrannt. Die Asche hat sie gesiebt und aufgehoben. Bei den nächsten Gottesdiensten wird mit dieser Asche Pfarrer Rolf Kurz den Gläubigen ein Kreuz auf die Stirn zeichnen. Dabei spricht er: "Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und zu Staub zurückkehrst." Seit dem 11. Jahrhundert wird mit Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit begonnen (sie umfasst nicht die Sonntage). Fasten und Buße tun stehen an. Josef Keiner, Geschäftsführer des katholischen Dekanats, sagt, Asche symbolisiere auch die Reinigung: "Nichts ist sauberer als die Asche" - wer durch's Feuer gegangen ist, ist rein. Auch der mythologische Vogel Phönix, der verbrennt und aus der Asche ersteht, werde in diesem Bild aufgenommen - so wie in Ostern die Auferstehung gefeiert wird.

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