Landkreis Arbeiter schwarz beschäftigt - 100.000 Euro nicht abgeführt

Landkreis / PM 15.01.2014
Das Amtsgericht Crailsheim hat zwei Unternehmer aus dem Landkreis Schwäbisch Hall wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt schuldig gesprochen und zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung verurteilt.

Auf die Schliche gekommen war ihnen die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Heilbronn, Standort Tauberbischofsheim.

Die Angeklagten waren Inhaber einer Baufirma, die Betonboden- und Estrichlegearbeiten ausführte. Über einen Zeitraum von drei Jahren meldeten die Verurteilten die bei ihnen beschäftigten Arbeitnehmer nicht oder nicht im richtigen Umfang zur Sozialversicherung an. Die Löhne wurden schwarz ausbezahlt. Insgesamt wurden Sozialversicherungsbeiträge von 100.000 Euro nicht an die Sozialkassen abgeführt. Die Firmeninhaber müssen den verursachten Schaden wiedergutmachen.