Aqua Römer hat seinen Standort in Göppingen vollends verlassen. Der Umzug nach Mainhardt im Landkreis Schwäbisch Hall sei im Mai vollendet worden, teilte das Unternehmen mit. Der Umzug der Verwaltung sei durchgeführt worden, während in der Produktion Extraschichten geleistet werden mussten, heißt es dort. Die Nachfrage der Verbraucher sei in der vergangenen Zeit hoch gewesen.

Strukturelle Umstellung: 70 Prozent der Logistik soll hauseigen werden

Mit dem Umzug gehen demnach strukturelle Veränderungen einher. „Wir haben zum Beispiel unseren Außendienst neu aufgestellt und unter anderem eine Gebietsreform vollzogen, damit wir künftig noch mehr Power in unseren Schwerpunkt-Regionen erreichen“, wird Nadja Ohlendorf, Geschäftsführerin von Aqua Römer, in der Mitteilung zitiert. Die Zusammenarbeit von Außen- und Innendienst verändere sich: „Durch unsere neugebildeten Tandems sind jeweils ein Außen- und ein Innendienst-Mitarbeiter zusammen für ein Verkaufsgebiet verantwortlich und können die Kunden so individueller und intensiver betreuen.“
Der Anteil der hauseigenen Logistik bei Aqua Römer werde sich auf etwa 70 Prozent erhöhen. Damit will das Unternehmen die Lieferung verbessern.

20 mit umgezogene Angestellten arbeiten vorerst in „Büromodulen“

Für die rund 20 mit an den neuen Verwaltungsstandort umziehenden Mitarbeiter seien in Mainhardt „Büromodule“ als Zwischenlösung aufgebaut worden. Weitere Planungen laufen. In den vergangenen Jahren habe Aqua Römer am Standort Mainhardt zum Beispiel in ein großes neues Lager und eine PET-Abfüllanlage „erheblich“ investiert, heißt es in der Mitteilung. „Wir sind davon überzeugt, mit unserer leistungsstarken Produktion, einer umfassenden Logistik und der nun auch räumlich engen Verzahnung aller Unternehmensbereiche die Zukunftsfähigkeit unseres traditionsreichen Mineralbrunnens zu gewährleisten“, so Ohlendorf.