ANDYS WETTER: S wie Schnee und Spätsommer

Nicht nur in den Regalen der Supermärkte finden sich Boten des bevorstehenden Winters. HT-Wetterfrosch Andreas Neumaier berichtet, dass es nicht mehr lange dauert, bis die ersten Schneeflocken herabrieseln.
Nicht nur in den Regalen der Supermärkte finden sich Boten des bevorstehenden Winters. HT-Wetterfrosch Andreas Neumaier berichtet, dass es nicht mehr lange dauert, bis die ersten Schneeflocken herabrieseln. © Foto: Felix Kästle/dpa
ANDREAS NEUMAIER 11.10.2014

Bis wir uns über das "böse" S- Wort, den Schnee, unterhalten müssen, ist noch Zeit bis zur nächsten Kolumne, dann aber kommen wir wohl nicht mehr daran vorbei. Erste Anzeichen für eine entsprechend nasskalte Peitsche in der letzten Oktoberwoche sind bereits vorhanden. Ungewöhnlich wäre das nicht, aber schade. Genossen wir doch gerade vorgestern noch das "gute" S-Wort, den Spätsommer. Und da sieht man auch schon, wozu der Oktober fähig ist: Ein buntes Potpourri mit einem Schnitt quer durch nahezu alle Jahreszeiten. Von leichten Minusgraden bis hin zu 27 oder 28 Grad ist in diesem Monat generell alles möglich.

Ähnlich breit gefächert verhält sich im Jahr eigentlich sonst nur noch der April. Das langsame Dahinscheiden der warmen Spätsommerluft ist aber - allein durch die Tageslänge bedingt - besiegelt. Schon in der neuen Woche bereiten uns die Temperaturen auf die kommende Jahreszeit vor, abgesehen davon, dass die Supermärkte bereits Ende August damit angefangen haben.

Am heutigen Samstag sind die Wolken überwiegend dicht, vor allem der Vormittag wird dazu auch zeitweise nass. Am Nachmittag wird es dann insgesamt etwas lichter am Himmel, gelegentlich zeigt sich etwas Sonne, und es gibt immer seltener Schauer. Richtig aufreißen wird es aber wohl leider erst zum Dunkelwerden. Trotzdem ist es mild mit Höchstwerten von 16 Grad in Schrozberg, 17 in Kirchberg und 19 in Weipertshofen.

Am Sonntag sind Nebel und Hochnebel, die sich über Nacht gebildet haben, zunächst einmal häufige Gesellen. Im Tagesverlauf löst sich das meiste Grau aber auf, nur vereinzelt hängts vor allem in Richtung bayerische Grenze und Feuchtwangen noch etwas länger. Sonst wird es ein schöner, ruhiger und trockener Herbsttag mit Sonne und ein paar Schleierwolken. Die Temperaturen erreichen wieder recht milde 18 Grad in Blaufelden, 19 in Crailsheim und 21 in Langenburg.

In der neuen Woche bleibt es überwiegend bei ruhigem Herbstwetter, nur am Dienstag regnet es vorübergehend nennenswerter. Mit abnehmender Höhenströmung breiten sich aber vor allem in der zweiten Wochenhälfte immer öfter hartnäckige Nebel- und Hochnebelfelder aus, und von anfänglich noch sehr erfreulichen 17 bis 22 Grad gehen die Temperaturen in der zweiten Wochenhälfte allmählich zurück. Ab Donnerstag sind es oftmals keine 15 Grad mehr, vor allem, wenn der Nebel sich nicht mehr auflösen will. So schickt der November seine Vorboten, und deutlich spannender wird es dann nach dem nächsten Wochenende.