ANDYS WETTER: Petrus fährt auf Dauerschleife

Das frühlingshafte Januar-Wetter hat diese Woche selbst das liebe Vieh hinausgelockt. Das Foto entstand auf der "Rechenberger Hochebene". Foto: Wolfgang Rupp
Das frühlingshafte Januar-Wetter hat diese Woche selbst das liebe Vieh hinausgelockt. Das Foto entstand auf der "Rechenberger Hochebene". Foto: Wolfgang Rupp
ANDREAS NEUMAIER 18.01.2014

Petrus scheint gerade an einer Art "Dauerschleife" Gefallen gefunden zu haben, die allwöchentlich erneut die spannende Frage aufwirft, ob es die Kaltluft aus Osten nun vielleicht doch im Wochenverlauf bis zu uns schafft oder nicht. In jedem Fall kommt die Grenze zu Frost und Schnee immer näher und liegt am Dienstag wohl irgendwo über der Mitte Deutschlands. Das kann bis zu uns reichen oder eben auch nicht.

So ergibt sich eine 50:50-Chance, die eine genaue Festlegung einfach unsinnig macht. Und so ist der Tipp für den Wochentrend schnell abgegeben: Irgendetwas zwischen "nasskalt-bäh" und "Schnee, juchhe". Wobei Letzteres auch nicht bei jedem Freudentaumel auslösen dürfte.

Das Wochenende ist allerdings im wahrsten Wortessinne in "trockenen Tüchern". Am heutigen Samstag halten sich noch oft ausgedehntere Hochnebelfelder, die aber mehr und mehr Lücken bekommen. Es bleibt trocken. Mit böigem Südostwind liegen die Temperaturen allerdings noch bei mageren 3 Grad in Stimpfach, 4 in Blaufelden und 6 in Langenburg.

Der Sonntag bringt schon mehr Sonne, nur hohe Wolkenfelder, und Nebel oder Hochnebel in einigen Regionen sollten sich bis Mittag aufgelöst haben. Am Nachmittag kann es somit auch etwas milder werden, etwa 6 Grad in Schrozberg, 7 in Crailsheim und 9 in Ilshofen. In den Nächten gibt es generell höchstens leichten Frost. In Verbindung mit örtlichem Nebel droht dann allerdings Glättegefahr.

Die neue Woche startet zusehends trüb, und vor allem ab Montagabend fällt zeitweise Regen. Am Dienstag gehen die Niederschläge aus Osten zumindest auf unseren Höhen, vielleicht aber auch bis in einige Täler in Schnee über, und hier und da reicht es zu einer nassen Schneedecke.

Nach einem etwas freundlicheren Mittwoch ist es wahrscheinlich, dass mildere Luft aus Westen wieder die Oberhand gewinnt. Es bleibt aber selbst dann unbeständig.