Bühlertann Ambitionierter Auftritt

Neben dem Weihnachtsbaum spielt der Musikverein Fronrot in der Kirche St. Maria. Auch der Gesangverein tritt beim Neujahrskonzert auf. Foto: Rainer Richter
Neben dem Weihnachtsbaum spielt der Musikverein Fronrot in der Kirche St. Maria. Auch der Gesangverein tritt beim Neujahrskonzert auf. Foto: Rainer Richter
Bühlertann / RAINER RICHTER 08.01.2014
In der Fronroter Kirche zeigen der örtliche Musikverein und der Gesangsverein beim Neujahrskonzert ihr Können. Tuba und Tenorhorn setzen Akzente.

Ein wunderschöner Weihnachtsbaum, nur mit kunstvollen Strohsternen und Strohengeln geschmückt, empfing die Besucher zum Neujahrskonzert in der Kirche St. Maria in Fronrot. Musikverein und Gesangverein luden zum Konzert ein.

Mit großem Volumen, schwungvoll und beeindruckend, eröffnete der Musikverein mit "Viva la Musica". Tuba und Tenorhorn setzten tiefe, wohlklingende Akzente. Der erste Block endete mit Gabrielas Lied, ein Titel von Stefan Nilsson aus dem Film "Wie im Himmel".

Der zweite Teil gehörte dem Gesangverein. Er hatte sich im Gegensatz zu den letzten Jahren aus dem Chorraum verabschiedet. Auf der Empore fand er die musikalische Nähe zur Orgel, die sehr einfühlsam und dezent gespielt wurde. Sie passte sich wunderbar an den Gesang des Chores an.

Der Gesangverein beendete mit seiner Liedauswahl wie "Hirten" oder "Nun in Andacht haltet still" die Weihnachtszeit. Der Auftritt mit teilweise von Chorleiterin Magdalene Grimmig übersetzten Texten und die vielschichtige Verbindung zu Orgel und Kirchenmusik zeigten einen sehr ambitioniert auftretenden Chor.

Den Schlussteil des Konzertes gestaltete wieder der Musikverein. Mit der "Yorkshire Ballad" von James Barnes kamen Tuba und Tenorhörner wieder eindrucksvoll zur Geltung. Nach einer Filmmusikauswahl von "Der König der Löwen" und Michael Jacksons "Heal the World" setzte Dirigent Armin Schlageter mit dem Konzertmarsch "Salemonia" einen bravourösen Schlusspunkt. Als Zugabe spielte die Kapelle das von der DDR-Rockgruppe "Karat" stammende Lied "Über sieben Brücken musst du gehen". Anstelle einer von vielen erwarteten Polka ein melancholischer, aber auch aufmunternder Ausblick auf das kommende Jahr.

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