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Gemeinderatswahl
Gerabronn / Sebastian Unbehauen In Gerabronn ist die Stadtsanierung in den vergangenen fünf Jahren fortgesetzt worden. Das alte Rathaus ist wieder ein Schmuckkästchen, die kommunalpolitische Stimmung gut. Entsprechend viele Stadträte wollen weitermachen.

Die Verwandlung Gera­bronns hatte bereits vor der Gemeinderatswahl 2014 begonnen. Von „frischem Wind“ und „mutiger Zuversicht“ war damals im Bericht über das HT-Wahlforum die Rede. Auslöser für die Hochgefühle: die Stadtsanierung. Hatte die ehemalige Oberamtsstadt zwischenzeitlich unter ihrem Bedeutungsverlust gelitten und ein eher tristes Bild abgegeben, wurde nun in einem Kraftakt das Ruder herumgerissen. Und plötzlich blühten nicht nur die akkurat gestutzten Bäumchen an der Hauptstraße, sondern auch das Interesse an der Kommunalpolitik.

Der Schwung verflog danach nicht, sondern setzte sich fort. Im Kleinen lässt sich das am neuen, attraktiven Spielplatz an der Straße Richtung Langenburg sehen, der sich zu einem echten Treffpunkt entwickelt hat. Und im Großen kommt man nicht an einem besonders symbolträchtigen Teil der Stadtsanierung vorbei, der jüngst seinen Abschluss gefunden hat: die Sanierung des historischen Rathauses, in dem die Stadtverwaltung mittlerweile wieder arbeitet – alter Glanz, neuer Stolz.

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16 von 20 Gemeinderatsmitgliedern wollen weitermachen

Weitere Projekte wurden in den vergangenen Jahren gestemmt, etwa die Neugestaltung des Torturm-Areals, die Erschließung von Bauplätzen, die Sanierung zahlreicher Straßen in der Stadt, die Erneuerung der Heizungsanlage im Schulzentrum und die Einrichtung eines medizinischen Versorgungszentrums. Der Gemeinderat trat dabei in aller Regel einmütig auf. Man sucht den Konsens, obwohl es in Gerabronn neben der Freien Wählervereinigung (FWV) traditionell – und auch heuer – Listen von CDU und SPD gibt.

Die konstruktive Stimmung im Gremium spiegelt sich in der Tatsache, dass es nicht etwa eine Ratsflucht gibt, sondern dass 16 von 20 amtierenden Stadträten weitermachen wollen. Es scheiden aus: Matthias Steck (FWV), Helmut Weinmann (FWV), Beate Hanselmann (fraktionslos) und Gerhard Ellinger (SPD). 18 Männer und Frauen, die bisher nicht im Stadtparlament sitzen, wollen hinein. Ein alter Bekannter steht auch zur Wahl: Helmut Bauer (CDU), der vor seinem Ausscheiden 2014 bereits 20 Jahre lang Stadtrat war. Außerdem könnten demnächst gleich zwei unterlegene Konkurrenten von Christian Mauch bei der Bürgermeisterwahl 2017 am Ratstisch Platz nehmen: CDU-Stadtrat Jochen Frey tritt wieder an, Tassilo Frank (FWV) erstmals.

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Info

Das HT-Wahlforum in Gerabronn findet am Dienstag, 14. Mai, um 19 Uhr im Progymnasium statt.