Die festliche Prozession mit den in Weiß gekleideten Erstkommunionskindern, den Ministranten, mit Pfarrer Rolf Kurz in großem goldbestickten Ornat unter dem Baldachin die Monstranz, tragend und begleitet von der Musikkapelle Bühlertann, gaben dem Zug ein ernstes, feierliches Gepräge. An der ersten Station, der Disteles Kapelle der Familie Thalheimer, wurde mit Bitten und Gebeten an die Gegenwart Jesu erinnert. An der zweiten Station, der Gangolfs Kapelle, ging es um die Gegenwart des Herrn: "Herr lasse uns den Weg zu dir finden." Der Blumenteppich vor dem Mehrgenerationenhaus mit den Symbolen Brot und Wein, Ähren und Trauben erinnerte an den Leib und das Blut Christi verbunden mit der Bitte um seine Gegenwart.

Die vierte Station wurde mit dem Altar der Familie Egetemeyr geschmückt. Der 50 Jahre auf dem Dachboden einer Scheune der Familie schlummernde Altar war zur großen Freude von Pfarrer Rudolf Kurz restauriert und der Gemeinde geschenkt worden. Der von den Ministranten gelegte Blumenteppich zeigt das Kreuz und ein aus roten Pfingstrosenblättern erhaben gelegtes Herz.

Die Prozession endete mit der letzten Station vor der Kirche St. Georg und dem gemeinsamen Lied "Großer Gott wir loben dich". Der Blumenteppich war von Bühlerzeller Frauen gelegt worden. Rosarote und weiße Pfingstrosen und Farn umrahmten eine Taube in der Mitte.

Mit dem Glockenläuten zum Mittagsgebet endete die Prozession. Anschließend war die Gemeinde hinter der Kirche, zwischen Pfarrhaus und Gemeindehaus, zum Gemeindefest eingeladen.

Das außerordentlich schöne Wetter und die gerade noch erträgliche Hitze konnten unter den schattenspendenden Sonnenzelten gut ertragen werden.