Gammesfeld "Mondlandschaft" war einmal - Ausbau der Gammesfelder Ortsdurchfahrt abgeschlossen

Fröhliche Gesichter trotz Nieselregens bei der Begehung der neuen Ortsdurchfahrt von Gammesfeld (von links): Bauleiter Christian Schneider, Kreiskämmerer Werner Schmidt, Ortsvorsteher Friedemann Dürr-Schwab, Landrat Gerhard Bauer, Ortsbaumeister Alfred Liebetanz und Bürgermeister Klaus Köger.
Fröhliche Gesichter trotz Nieselregens bei der Begehung der neuen Ortsdurchfahrt von Gammesfeld (von links): Bauleiter Christian Schneider, Kreiskämmerer Werner Schmidt, Ortsvorsteher Friedemann Dürr-Schwab, Landrat Gerhard Bauer, Ortsbaumeister Alfred Liebetanz und Bürgermeister Klaus Köger. © Foto: Landratsamt
SWP 03.01.2014
Der Ausbau der Ortsdurchfahrt von Gammesfeld im Zuge der Kreisstraße 2677 ist jetzt abgeschlossen. Die "frühere Mondlandschaft", so Blaufeldens Bürgermeister Klaus Köger, gehört damit der Vergangenheit an.

An Ort und Stelle machte sich Landrat Gerhard Bauer zusammen mit Kreiskämmerer Werner Schmidt ein Bild von der neu gestalteten Ortsdurchfahrt. Und was er sah, gefiel dem Chef der Haller Landkreisverwaltung: "Das sieht jetzt richtig gut aus", kommentierte Landrat Bauer.

Rund ein Jahr hat der Ausbau gedauert. Nach den Kanalarbeiten, die bis Sommer 2013 dauerten, waren die Straßenbauarbeiten dran. Der alte Fahrbahnkörper wurde entfernt und der neue samt Gehweg eingebaut, nachdem zuvor die Entwässerungseinrichtungen eingerichtet und die Leitungen verlegt worden waren. Mit einer Schottertragschicht wurde der Untergrund auf der gesamten Länge stabilisiert.

Alle Hofflächen mussten angeglichen werden. Sogar der Dorfbrunnen vor der Kirche wurde leicht verschoben. "Durch die gute Zusammenarbeit mit der Firma Schneider und Sohn sowie der Gemeinde Blaufelden und dem Ortsvorsteher von Gammesfeld war es möglich, die Bauweise immer wieder an örtliche Verhältnisse anzupassen und zu optimieren", schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. So sei ein wirtschaftliches Bauen möglich gewesen, wobei die Bewohner sehr viel Verständnis für die starken Behinderungen aufgebracht hätten. Die Kosten des Projekts blieben mit rund 350.000 Euro im veranschlagten Rahmen.