Schrozberg "Hot House Hooters" katapultieren Publikum in 20er und 30er

Die "Hot House Hooters" überzeugten mit ihrem Auftritt.
Die "Hot House Hooters" überzeugten mit ihrem Auftritt. © Foto: Manuela Schlecht
PM 26.03.2015

Der Grund für die ausgelassene Stimmung des Jazzfrühschoppens in Schrozberg mit Weißwurstfrühstück waren die "Hot House Hooters". Die von Norbert Weigand 1999 gegründete Band erweckt den traditionellen Jazz zu neuem Leben. Der Bandname bedeutet Blechbläser (Hooters) im Treibhaus (Hot House) - und der Name hielt, was er versprach.

Zu hören war Dixieland-Jazz auf höchstem Niveau. Von altbekannten Stücken, die spritzig und frisch interpretiert wurden, bis zu manch unbekannten Musiktiteln, die aber bereits nach dem ersten Anspielen direkt ins Blut übergingen.

Es wurde gespielt und gesungen, als stünde Louis Armstrong höchstpersönlich auf der Bühne. Das Publikum wurde mitgerissen und in die 1920er- und 1930er-Jahre katapultiert. Im frühlingshaft dekorierten Konzertsaal bewirteten die Rathausangestellten ganz traditionell.

Das Nürnberger Sextett bot nicht nur Interessantes für versierte Jazzfreunde, sondern auch viel Spaß für Leute, die diese Musik neu für sich entdeckten. Beim wohlbekannten Lied "High Society Calipso" sang dann sogar der vom Kultursaal spontan gegründete Chor, lauthals mit. Kein Wunder, dass die Zuhörer die Musiker erst nach einer heißen Zugabe - "When the saints go marching In" - aus dem Kultursaal entließen.