Ilshofen 932 Runden für guten Zweck

Erwachsene und Kinder gaben beim Sponsorenlauf bei der LWV-Eingliederungshilfe in Ilshofen ihr Bestes. Foto: Julia Vogelmann
Erwachsene und Kinder gaben beim Sponsorenlauf bei der LWV-Eingliederungshilfe in Ilshofen ihr Bestes. Foto: Julia Vogelmann
Ilshofen / JULIA VOGELMANN 25.07.2013
Zum dritten Mal hatte der Freundeskreis Wohnheim Haller Straße in Ilshofen zum Sommerfest in den Garten der LWV-Eingliederungshilfe eingeladen. Ein Sponsorenlauf spülte ordentlich Geld in die Kasse.

Wenn der Bürgermeister Roland Wurmthaler die blaue Schürze umbindet und den Dienst am Grill übernimmt, dann ist es wieder Zeit für ein Sommerfest bei der LWV-Eingliederungshilfe. Neben den obligatorischen Grillwürstchen bot der Albverein Ilshofen seine berühmte Ananasbowle an, und der Kindergarten "Rappelkiste" sorgte mit einem Kuchenbüfett für die Befriedigung der süßen Gelüste.

Geistige Nahrung gab es von Pfarrer Holger Layer, der das Fest mit einer Andacht eröffnete. Nachdem sich alle derart gestärkt auf den Bierbänken zurücklehnten, stellten sich die 19 Läufer zum Sponsorenlauf auf. Neben den erwachsenen Läufern, die von Firmen in und um Ilshofen gesponsert wurden, gaben auch viele von den Eltern oder Großeltern gesponserte Kinder ihr Bestes und umrundeten den Festplatz, um möglichst viel Geld für das Heim an der Haller Straße zu sammeln. Am Ende schafften die Läufer zusammen 932 Runden und erliefen damit 591 Euro. Rudi Fischer, der Organisator des Benefizlaufes, zeigte sich begeistert: "Das hat sich so richtig gelohnt", freute er sich.

Mit einem Auftritt der Haller Straßen-Schunkler und einer Tanzvorführung des TSV Ilshofen war es wohl sein unter den großen, Schatten spendenden Bäumen. Die Besucher konnten sich beim Nistkastenbau oder an der Farbschleuder kreativ betätigen, die neue Riesenkugelbahn ausprobieren oder über den schön angelegten Barfußpfad balancieren. Die Heimbewohner hatten ihren Spaß am großen Trubel und den vielen Besuchern, und die stellvertretende Stationsleiterin Waltraud Schust prophezeite lachend: "Da werden morgen einige enttäuscht sein, dass alles wieder normal ist, aber es kann eben leider nicht immer Sonntag sein."