Arena 9000 Besucher in Ilshofen erwartet Landmesse lockt am Wochenende mit Angeboten für die ganze Familie

Die Landmesse in Ilshofen zieht Landwirte aus der ganzen Region an. Aussteller wie Fachreferenten informieren über neue Entwicklungen und Produkte. Archivfoto
Die Landmesse in Ilshofen zieht Landwirte aus der ganzen Region an. Aussteller wie Fachreferenten informieren über neue Entwicklungen und Produkte. Archivfoto
Ilshofen / ELISABETH SCHWEIKERT 30.01.2013
Die Maschinenringe Schwäbisch Hall und Crailsheim erwarten am Wochenende rund 9000 Besucher bei der Landmesse in Ilshofen. "Es ist eine Messe für die ganze Familie", sagt Geschäftsführer Fritz Hube.

Kaum ist die Hohenloher Arena Messe abgebaut, rücken die Aussteller an, die ab kommenden Samstag bis einschließlich Sonntag Produkte und Dienstleistungen für die Landwirtschaft und für bäuerliche Familien vorstellen. 71 Aussteller werden in und um die Arena Hohenlohe erwartet. Stallbauer sind vor Ort, ebenso Futtermittellieferanten. Es werden Geräte, Fahrzeuge und Werkzeuge für Hof, Feld und Wald vorgestellt. Der Maschinenring präsentiert neue Systeme zur Gülle- und Mistausbringung. Fachvorträge sind geplant (siehe separater Hinweis). Eine Floristin wird mit den Messebesuchern dekorativen Blumenschmuck herstellen, und für Kinder gibt es nicht nur eine Spiel- und Bastelecke, sondern auch das beliebte Traktor-Pulling.

Erstmals widmen sich die Maschinenringe bei der Landmesse dem Thema Windkraft. Vergangenen Sommer haben die Maschinenringe Hall, Crailsheim und Hohenlohe gemeinsam eine Firma gegründet mit dem Ziel, Windräder in Hohenlohe aufzubauen. In den vergangenen Jahren haben die Maschinenringe auf zahlreichen landwirtschaftlichen Hallen Fotovoltaikanlagen installiert und so mit dazu beigetragen, dass der Kreis Hall in der Solarbundesliga ganz vorne liegt. Jetzt wollen die Maschinenringe auch am Windmarkt mitmischen.

"Wir haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht", sagt Fritz Hube, Geschäftsführer des Maschinenrings Hall. Während in Goggenbach in den vergangenen Wochen Bürger gegen die Abstandsregelung bei Windrädern protestierten, hat der Maschinenring in Ilshofen bereits Verträge abgeschlossen. Dort sollen in diesem Jahr die Windmessungen und die vogelkundlichen Untersuchungen laufen. Geht alles gut, kann im Jahr 2014 gebaut werden. Derzeit führt der Maschinenring Gespräche mit Landeigentümern in Vellberg und Frankenhardt.

"Wir sprechen die Sprache der Landwirte, wir vertreten deren Interessen", streicht Geschäftsführer Fritz Hube die Vorteile im Vergleich zu überregionalen Investoren heraus.

"Wir sind ein Partner, der das Vertrauen hat", sagt Hube und verweist darauf, dass bereits weit über 100 Privatleute sowie Firmen aus der Region angefragt haben, ob und wie sie sich an den Windrädern finanziell beteiligen können.