Viehzucht 423 Rinder bei Auktion versteigert

Die Everest-Tochter vom Betrieb Schmidt erzielt den Höchst- preis.
Die Everest-Tochter vom Betrieb Schmidt erzielt den Höchst- preis. © Foto: Julia Nagel, RBW
Dieter Kraft 12.01.2018
Kälber legen im Preis beim Tierverkauf der Rinderunion Baden-Württemberg in der Arena Ilshofen zu.

Bei der Versteigerung in Ilshofen haben Kälber im Preis gegenüber der letzten Auktion zulegten. Mit durchschnittlich 35,5 Kilogramm Milch präsentierten sich sieben Holstein-Jungkühe leistungsstark.

Das herausragende Tier war eine von Familie Schmid aus Mittellengenfeld-Hüttlingen angebotene Supersonic-Enkelin, die 44,5 Kilogramm Milch am Tag gibt, und mit 2000 Euro den Tageshöchstpreis einbrachte. Es folgte mit 1760 Euro eine vom Milchhof in Hörlebach-Wolpertshausen angebotene Migend-Tochter, die 36 Kilogramm Milch leistete. Bei der Versteigerung pendelte sich der Durchschnittspreis bei 1600 Euro ein. Drei Kuhkälber wurden für durchschnittlich 213 Euro verkauft.

Zwei der drei angebotenen Fleckvieh-Jungbullen wurden für durchschnittlich 1750 Euro verkauft. Hier erhielt der Betrieb Mayer aus Lindenhof-Ellwangen den Höchstpreis von 1800 Euro für seinen Hubraum-Sohn. 34 Jungkühe standen mit dem Durchschnittsmelkmenge von 28,9 Kilogramm Milch zum Verkauf.

Eine Salvavenia-Tochter vom Betrieb Roth aus Ebersberg-Oberrot, mit einer Leistung von 31,4 Kilogramm Milch, waren dem neuen Besitzer 2260 Euro wert. An zweiter Stelle rangierte eine Everest-Tochter mit 32,5 Kilogramm Milch vom Betrieb Schmidt aus Schön-Creglingen, die mit 2300 Euro den ­Tageshöchstpreis erzielte. Ihr folgte eine von der Familie Stier aus Schöneberg-Untermünkheim vorgestellte Vasaster-Tochter, die 2220 Euro kostete sowie eine aus einer schauerprobten Kuhlinie stammenden Manuap-Tochter von Familie Haag aus Berwinkel-Sulzbach, die 2160 kostete. Letztendlich pendelte sich der Durchschnittspreis bei 1605 Euro ein. Für durchschnittlich 3,39 Euro netto je Kilogramm Lebendgewicht beziehungsweise 276 Euro je Tier wechselten die 75, im Mittel 81 Kilogramm schweren, Kuhkälber ihren Besitzer.

297 Bullenkälber, mit einem mittleren Gewicht von 81 Kilogramm, wurden für 5,47 Euro netto je Kilogramm Lebendgewicht beziehungsweise 444 Euro je Tier an. Komplettiert wurde das Angebot von vier weiblichen Fressern, Jungtiere im Alter von vier bis zwölf Monaten, mit durchschnittlich 176 Kilogramm, die im Mittel 550 Euro kosteten. Die nächste Auktion in Ilshofen findet am 18. Januar statt.

Info Verfasser des Textes ist Dieter Kraft, Zuchtleiter Limpurger Rind beim Landwirtschaftsamt Ilshofen.

Holstein und Fleckvieh

Jungkühe Holstein Einen Durchschnittspreis von 1600 Euro haben die sieben Jungkühe erreicht. Die Preisspanne ging von 1200 bis 2000 Euro.

Bullen Fleckvieh 1750 Euro war der Durchschnittspreis für die zwei zum Verkauf gestandenen Bullen.

Zweitkalbskuh Fleckvieh Für 1460 hat die einzige Kalbskuh den Besitzer gewechselt.

Jungkühe Fleckvieh Insgesamt 32 Jungkühe waren im Angebot. Die Preisspanne lag zwischen 1250 und 2300 Euro, der Durchschnittspreis bei 1605 Euro.