Stimpfach 25 Menschen leisten 225 Einsatzstunden

Beisitzer Andreas Schneider stellte die „Rettung aus der Dose“ vor.
Beisitzer Andreas Schneider stellte die „Rettung aus der Dose“ vor. © Foto: Verein
Stimpfach / swp 16.05.2018
Die Nachbarschaftshilfe Stimpfach zieht eine positive Zwischenbilanz nach ihrem erstem regulären Vereinsjahr.

25 Frauen und Männer haben im vergangenen Jahr 225 Einsatzstunden als Helfer geleistet. Das ist die Jahresbilanz der Nachbarschaftshilfe Stimpfach, die die Vorsitzende Maria Schips bei der Hauptversammlung vorlegte. Etliche Hilfesuchende wurden auch direkt unterstützt. Zudem erweitert der 2016 gegründete Verein sein Angebot um Vorträge und Kurse. Sowohl der Kinästhetik-Kurs, bei dem es um die Entlastung Pflegender und Hilfebedürftiger bei Bewegung geht, als auch der Erste-Hilfe-Kurs des Roten Kreuzes finden großen Zuspruch.

Nach der Gründung 2016 war das Jahr 2017 geprägt von der Etablierung der Angebote. Es gab ein Treffen, bei dem die engagierten Helfer ihre Erfahrungen austauschen und Anregungen für die Zukunft mitnehmen konnten.

Schriftführerin Manuela Weible vertiefte die Vorstands- und Vereinsaktivitäten. Neben der personenbezogenen Hilfe sei das Mitwirken in regionalen Netzwerken eine wichtige Aufgabe. Hier könnten neue Anregungen gewonnen und eigene Ideen eingebracht werden.

Beisitzerin Adelheid Ebert vertrat Kassierer Gebhard Schips beim Kassenbericht. Der Verein steht finanziell auf einem soliden Fundament, das es ihm ermöglicht, die Arbeit fortzuführen und neue Projekte anzugehen.

Bürgermeister Strobel würdigte die Arbeit des Vereins und hoffte, dass die Nachbarschaftshilfe vor allem im Zuge des aktuellen Leitbildprozesses der Gemeinde Stimpfach eine tragende Rolle bei der Umsetzung der in der Bürgerbeteiligung gesammelten Punkte spielt.

Mitfahrbänke und Bücherregal

Maria Schips erläuterte nach der Entlastung einige Zukunftsprojekte. Neben dem Aufbau von Mitfahrbänken in der Stimpfacher Ortsmitte und am neuen Supermarkt sind regelmäßige Fahrdienste angedacht, die es den Bürgern ohne fahrbaren Untersatz ermöglichen sollen, ihre Einkäufe zu erledigen. Weitere Punkte sind der Kauf von Defibrillatoren in den Teilorten sowie die Einrichtung eines offenen Bücherregals. Am Kinderferienprogramm wird sich die Nachbarschaftshilfe ebenso wie an der Umgestaltung des Spielplatzes aktiv einbringen. 2018 steht neben dem Thema „Lernen“ zum Beispiel ein Smartphone-Seminar für ältere oder unerfahrene Menschen auf dem Programm.

Zum Abschluss stellte Beisitzer Andreas Schneider das Projekt „Rettung aus der Dose“ vor, das die Nachbarschaftshilfe unterstützt. Die Idee ist einfach: Eine Dose im Kühlschrank, ein Aufkleber an der Innenseite der Tür und die wichtigsten Informationen stehen im Notfall unverzüglich zur Verfügung.

Info

Ausgeteilt werden die Dosen im Rathaus und in der Rathaus-Apotheke gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro.