Bilanz 150 Mitglieder und jetzt ein Ehrenmitglied

Friedrich Braun Foto: Harald Zigan
Friedrich Braun Foto: Harald Zigan © Foto: Harald Zigan
Brettheim / SWP 13.03.2018

Mehr Besucher als im Vorjahr, eine konstante Mitgliederzahl und ein umfangreiches Jahresprogramm: Mit der Bilanz des Fördervereins Erinnerungsstätte „Die Männer von Brett-
heim“ waren Vorstand und Mitglieder zufrieden.

Nach der Totenehrung für die im vergangenen Jahr Verstorbenen Friedrich Hanselmann, Walter Uhl, Argentina Schaas und Ulrich Lang erinnerte Vorsitzender Norman Krauß an die Aktivitäten. Auch 2017 übernahmen zehn Mitglieder Führungen. 1162 Gäste, 50 Gruppen und 13 Schulklassen wurden durch Filmpräsentationen und Erzählungen über die Kriegsereignisse von 1945 informiert. Zudem waren die drei Vortragsabende gut besucht.

Ein Fernsehteam des SWR drehte im Oktober für die Reisedokumentation „Expedition in die Heimat“ auch in Brettheim. So sehr sich der Vorsitzende freute, dass auch Kriegsereignisse Brettheims einfließen, so sehr bedauerte er, dass die Erzählungen Friedrich Brauns aus Zeitgründen herausgenommen wurden.

Der Jahresausflug des Vereins führte im Juli nach Ludwigsburg zum „Büro der Nazijäger“ und zur Festung Hohenasperg. Das Prädikat „Schule der Erinnerung“ verliehen Vertreter der Filmgruppe Rothenburg und des Fördervereins an zwei Schulen aus Bad Windsheim für zehn Jahre regelmäßigen Besuch. Dank seiner 150 Mitglieder (vier Zugänge) und dank Spenden verfügt der Verein über ein stabiles finanzielles Fundament, wie die Zahlen von Kassier Thomas Pittner belegten.

Einen Höhepunkt erlebte die Mitgliederversammlung in der Ernennung Friedrich Brauns zum Ehrenmitglied und zum Ehrenvorsitzenden. Der stellvertretende Vorsitzende Reiner Groß betonte die „übergroßen Verdienste Friedrich Brauns als Vereinsgründer und langjähriger Vorsitzender des Fördervereins, die Planung und beharrliche Durchsetzung der Errichtung der Erinnerungsstätte, die Einführung und oftmalige Gestaltung der jährlichen Gedenkfeier sowie generell die kontinuierliche Aufarbeitung der Ortsgeschichte“.

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