Stimpfach 14 000 Euro für den Kongo

Fröhliche Truppe: Zum Abschluss an Dreikönig versammelten sich die Stimpfacher Sternsinger in der Pfarrkirche St. Georg. Foto: Thorsten Köhnlein
Fröhliche Truppe: Zum Abschluss an Dreikönig versammelten sich die Stimpfacher Sternsinger in der Pfarrkirche St. Georg. Foto: Thorsten Köhnlein
WALTER SCHEINER 26.01.2013
Fast 14 000 Euro haben die 50 Sternsinger in Stimpfach und den Teilorten sowie in Honhardt gesammelt. Die Spenden kommen erneut vor allem dem Aufbau von Schulen im Erzbistum Bukavu im Kongo zugute.

Während in diesem Jahr die deutschen Sternsinger unter dem Leitgedanken "Segen bringen - Segen sein" Spenden besonders für Projekte in Tansania, aber auch weltweit, sammelten, gab es in Stimpfach und seinen Teilorten sowie in Honhardt eine kleine Ausnahme: 50 Sternsinger waren mit Genehmigung des Bischofs für die Erzdiözese Bukavu im Kongo unterwegs, der Heimat von Pfarrer Benjamin Kasole, der den Ortspfarrer Herbert Feldhinkel während der Urlaubszeit vertritt. Und das sollte sich lohnen: Knapp 14 000 Euro, genau 13 902,74 Euro, kamen bei der traditionellen Sammlung zusammen.

Zu Beginn des Jahres machten sich 50 Buben und Mädchen als Sternsinger in13 Gruppen mit 20 Begleitern auf den Weg, zogen an zwei Nachmittagen von Haus zu Haus und brachten den Bewohnern den Segen Gottes für das Jahr 2013. Verkleidet als Caspar, Melchior, Balthasar und Sternträger baten sie dabei um finanzielle Unterstützung für Projekte im Kongo, der immer wieder von schweren Unruhen erfasst wird und dessen Bevölkerung darunter sehr zu leiden hat.

Beim Abschluss der diesjährigen Sternsingeraktion am Dreikönigstag in der Pfarrkirche St. Georg dankte Pfarrer Feldhinkel allen beteiligten Kindern und Erwachsenen für ihren selbstlosen Einsatz sowie allen Spendern, ob katholisch oder evangelisch, für ihre Großzügigkeit. Gleichzeitig freute er sich mit der ganzen Kirchengemeinde über das stolze Spendenergebnis.