Rockpopjazz Viele Hits aus em „wilda Süda“

„Gaisburger Marsch“ wird am Samstag im Meidelstetter Adler serviert – auch musikalisch.
„Gaisburger Marsch“ wird am Samstag im Meidelstetter Adler serviert – auch musikalisch. © Foto: Wolfram Karrer
Region / ab 12.01.2018

Freitag, 12. Januar

Mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus dem fest etablierten Musikgeschäft ist die Schwabenrock-Band Pomm Fritz. Die fünf Schwaben präsentieren ihrem begeisterten Publikum selbst komponierte Hits und Showeinlagen, die vor Selbstironie und Lebensfreude nur so strotzen. Urkomisches wird schwäbisch vereint. Wer kennt nicht die Ohrwürmer à la „Klara, du bisch so sexy“, „die Fischerin vom Bodensee“ und all die anderen, die das Quintett frisch „aus em wilda Süda“ serviert. Pomm Fritz singt schwäbisch. Warum? „Weil mer koi Englisch kennet“. Von den Radiohörern wurde ihr Hit „Wir im Süda von Deutschland“ zur Schwabenhymne gewählt. Pomm Fritz rocken ab 20.30 Uhr im Hirsch in Glems.

Zur Zombie Twist Party lädt die Reutlinger Kaiserhalle um 22 Uhr ein. Am Start stehen die Cyco Sanchez Supergroup sowie The Neros.

Samstag, 13. Januar

Gesänge zu Speis und Trank – die Liebe zum Ländle geht eben manchmal durch Mark und Bein! Das Theater Lindenhof serviert seinen Zuschauern ab 21 Uhr im Meidelstetter Adler mit dem „Gaisburger Marsch“ ein lachmuskelstrapazierendes Menü. Und wie so oft, wenn der Vollblutmusiker Heiner Kondschak beim Lindenhof Regie führt, ist das, was er da in einem Topf zusammen rührt, schräg, skurril und superkomisch. Natürlich wird die Adler-Küche den Gästen an diesem Abend „Gaisburger Marsch“ anbieten.

Drei Tenöre sind zu Gast in der neuen Ausgabe des Café Cantante. Mit italienischer Oper, napoletanischen Liedern, argentinischem Tango und mexikanischen Canciones präsentieren sie Leidenschaftliches und Bravouröses aus der Weltliteratur für die obere Mannesstimme. Juan Pablo Marín stammt aus Costa Rica, Rubén Mora aus Mexiko, Ivan Yonkov aus Bulgarien, und alle drei sind sie Mitglieder des Chores der Stuttgarter Staatsoper. Am Flügel begleitet sie Professor Michael Alber, ihr ehemaliger Direktor im bereits zum zehnten Mal ausgezeichneten „Opernchor des Jahres“. Beginn im Reutlinger franz. K ist um 20 Uhr.

Die 1981 gegründete Band Extrapolation, die 2012 nach langjähriger Pause wiederbelebt wurde, paart ihre Harmonien mit beeindruckend viel Spielwitz – und was dabei herauskommt ist eben genau diese Handschrift oder anders gesagt: Musik, die unter die Haut geht. Der modernen, europäischen Jazzmusik verschrieben gelingt es den vier süddeutschen Musikern, rhythmisch komplexen Themen den nötigen Funk zu verschaffen und das Ganze mit lyrischen Abschnitten zu verbinden. Beginn im Reutlinger Jazzclub in der Mitte ist um 20.30 Uhr.

Der irische Singer/Songwriter Kieran Halpin, ein alter Freund des Blaubeurer Nix, hat in den letzten Jahrzehnten 20 Alben aufgenommen und drei Songbücher veröffentlicht. Viele bedeutende Musiker hat er als Weggefährten für seine Bühnenacts gewinnen können: Jimmy Faulkner, Maart Allcock, Anth Kaley, Yogi Jokusch oder den verstorbenen großartigen Chris Jones. Doch neben dieser beachtlichen Discography sind es stets die Live-Shows, bei denen Kieran zur Höchstform aufläuft. Seiner Energie, Leidenschaft und Intensität kann sich niemand entziehen. Kieran Halpins intelligente, in letzter Zeit auch manchmal, provozierende Texte und seine markante Stimme verschmelzen mit dem Sound seiner akustischen Gitarre und sind längst zu seinem Markenzeichen geworden. Beginn: 20 Uhr.

Ausverkauft ist das Konzert mit Arch Enemy im LKA/Longhorn in Stuttgart.

Montag, 15. Januar

Orph ist Band und visuelle Kunstform zugleich. Gegründet 2007 von Marco De Haunt und Hendrik Winter entwickelt Orph seither eine Mixtur aus Pop, Folk und Punk-Appeal und gießt all diese Stile zu einem wundervoll zeitgeistigen Dreampop. 2012 veröffentlichten Orph ihr Debütalbum „Poems For Kui“. Beginn im Reutlinger franz. K ist um 20 Uhr.

Dienstag, 16. Januar

Punk mit Mon Côté gibt’s ab 20 Uhr im Reutlinger franz. K. Anscheinend reicht es vielen franzöischen MusikerInnen einfach nicht aus, nur in einer einzigen Band zu spielen. Also entstehen immer mal wieder neue Bands und Projekte, während die „Haupt“-Band mal Pause macht. Hier waren es zwei Musiker von La Rue Ketanou (Mourad Musset & Olivier Leite), die 2003 Mon Côté Punk ins Leben riefen. Weitere MusikerInnen kamen vom Théâtre du Fil und der Band Panam.

Donnerstag, 18. Januar

Sie sind das Erfolgsduo aus Großbritannien: Bars and Melody. Der 16-jährige Leondre und der 18-jährige Charlie lernten sich via Facebook kennen. Seither machen sie gemeinsam Musik. 2014 nahmen die zwei bei Britain‘s Got Talent teil und wurden durch Juror Simon Cowell (57) direkt ins Halb-Finale gebuzzert. Ein Mega-Erfolg! Seit ihrer Show-Teilnahme starten sie musikalisch richtig durch. Promiflash traf sie für ein Interview und da verrieten sie, wie nahe sie sich stehen und wie ihr Erfolgsrezept lautet. Beginn im Reutlinger franz. K ist um 19.15 Uhr.

Kakkmaddafakka gehen den eingeschlagenen Weg weiter. Im vergangenen Jahr erschien mit „KMF“ eine Platte, mit der sich die norwegische Partyband deutlich gereift zeigte. Beginn im Stuttgarter Im Wizemann ist um 20 Uhr. Als Support stehen Eau Rouge auf der Bühne.

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