Donnstetten Mit dem „PPP“ ein Jahr in die USA

Noch geht Paulina Keppler in Bad Urach zur Schule.
Noch geht Paulina Keppler in Bad Urach zur Schule. © Foto: Privat
swp 12.01.2018

Für die Schülerin Paulina Keppler aus Donnstetten geht ein Traum in Erfüllung. Sie wurde von Michael Donth als Stipendiatin ausgewählt, über das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages und des Amerikanischen Kongresses für ein Jahr in der USA zu leben. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein vom Bundestag finanziertes Stipendium, bei dem die Bundestagsabgeordneten die Möglichkeit haben, einen Schüler oder eine jungen Berufstätigen aus ihrem Wahlkreis zu entsenden. Neben guten schulischen Leistungen zählen bei der Auswahl auch die Persönlichkeit und das gesellschaftliche Engagement. „Auch dieses Jahr ist es mir wieder unheimlich schwer gefallen, einen Stipendiaten oder eine Stipendiatin auszuwählen, weil alle Kandidatinnen und Kandidaten hervorragend qualifiziert sind“, so der Abgeordnete des Wahlkreises Reutlingen. Nach persönlichen Gesprächen mit den Bewerbern hat er sich für die 15-jährige Gymnasiastin Paulina Keppler entschieden.

Die junge Römersteinerin wird im Sommer dieses Jahres ihren Alltag hinter sich lassen und in die USA aufbrechen. Dort wird sie bei einer amerikanischen Gastfamilie leben und die Highschool besuchen. In welchen Bundesstaat es geht, ist derzeit noch nicht bekannt. Die aufgeschlossene Schülerin, die das Graf-Eberhard-Gymnasium in Bad Urach besucht und beste Noten vorweisen kann, ist aber offen: „Ich freue mich riesig über diese einmalige Chance und bin schon sehr gespannt, wo es hingeht“, schwärmt Paulina Keppler.

Als ambitionierte Langläuferin hoffe sie ein bisschen darauf, dass ihre Gastfamilie ebenfalls Ski fährt. Sicherlich werde sie ihre Familie und ihre Freunde vermissen. In der Region hat sie sich auch als Rope-Skipperin einen Namen gemacht und für ihren Verein, den SF Donnstetten, an der Juniorenweltmeisterschaft im schwedischen Malmö teilgenommen.

Der Sportverein muss voraussichtlich ab Juli, bei dem Paulina Keppler auch als Jugendtrainerin tätig ist, ohne sie auskommen. Die heimatverwurzelte Donnstetterin zeigt dort jungen Nachwuchssportlerinnen Tipps und Tricks mit dem Rope-Skipping-Seil. Zudem spielt sie Cello und wünscht sich, dass sie in Amerika weiter musizieren kann. „Ich bin mir sicher, dass Paulina Keppler die Rolle der jungen Botschafterin in Amerika gut erfüllt“, so Michael Donth, der während des Auslandsjahrs in regelmäßigem Kontakt zu seiner Stipendiatin und ihrer Gastfamilie steht. „Ein Auslandsjahr ist eine tolle Chance, etwas Neues kennenzulernen. Zum einen werden junge Menschen gefördert und gleichzeitig das deutsch-amerikanische Verhältnis vertieft“, so Donth.

Schüleraustausch mit dem PPP

Der Schüleraustausch, der 1983 ins Leben gerufen wurde, soll zur besseren Verständigung zwischen jungen Deutschen und Amerikanern beitragen. Bis heute wurden über 20 000 junge Menschen gefördert. Die Bewerbungsfrist für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) 2019/20 beginnt voraussichtlich am 2. Mai 2018. Weitere Infos unter www.bundestag.de/ppp oder im Wahlkreisbüro von Michael Donth unter Telefon (0 71 21)  38 54 44.