Das Land Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Solidarpakts Sport im Jahr 2021 insgesamt 84 kommunale Sportstättenbauprojekte (siehe Anhang) mit rund 13,1 Millionen Euro. Darauf haben sich das Kultusministerium, die Regierungspräsidien, die kommunalen Landesverbände und die drei baden-württembergischen Sportbünde verständigt.

Mittel für Neubau und Sanierung

Mit den Geldern werden Neubauten und die Sanierung von Sporthallen, Sportplätzen sowie Leichtathletikanlagen finanziert. „Damit geben wir erneut ein Bekenntnis zum Sportland Baden-Württemberg ab und schaffen gemeinsam gute Bedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb“, so der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Sportkreises Reutlingen, Manuel Hailfinger.
Die Zuschüsse werden für Einrichtungen bewilligt, die sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen zur Verfügung stehen und damit vielseitig genutzt werden können. „Schulsport und Vereinssport profitieren somit gleichermaßen“, freut sich Hailfinger.

Förderung liegt in der Regel bei 30 Prozent

Für das Programm 2021 wurden alle förderfähigen Anträge berücksichtigt. Der Fördersatz beträgt in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Sportstätten vielfältig genutzt werden können. Gefördert werden im Sportkreis Reutlingen vier Bauprojekte mit 250 000 Euro: Die Sanierung der Freibühlhalle in Großengstingen (132 000 Euro); die Teilsanierung der Pfullinger Hallen (Sporthalle, 55 000 Euro); die Neuanlage des Kleinspielfeld beim Schönbergstadion in Pfullingen (35 000 Euro) und die Erneuerung der Beregnungsanlage des Rasenspielfelds „Im Gries“ in Betzingen (28 000 Euro).