FDP Auszeichnung geht an „lebenswert“

Reinhold Maas und Jürgen Robert Klein (vordere Reihe, Mitte) übergeben den Julius-Vohrer-Preis an Mimi Böckmann und die in der Initiative ehrenamtlich Tätigen.
Reinhold Maas und Jürgen Robert Klein (vordere Reihe, Mitte) übergeben den Julius-Vohrer-Preis an Mimi Böckmann und die in der Initiative ehrenamtlich Tätigen. © Foto: Ralph Bausinger
Reutlingen / Ralph Bausinger  31.08.2018

Die Entscheidung steht: Der mit 1000 Euro dotierte Julius-Vohrer-Preis des FDP-Stadtverbands geht in diesem Jahr an die Initiative „lebenswert“ der Kreuzkirchengemeinde. Die Auszeichnung, die am Mittwochabend zum sechsten Mal auf dem Weindorf vergeben worden ist, erinnert an das Engagement des langjährigen FDP-Stadt- und Kreisrates und Weindorf-Initiators Julius Vohrer.

„Die Initiative ‚lebenswert’ möchte die Menschen aktivieren, selber ihre Nachbarschaft zu gestalten, auf sie einzuwirken, mit ihren Nachbarn in Kontakt zu treten und gemeinsam lebenswerten Alltag zu ermöglichen. Damit stärkt ‚lebenswert’ in besonderer Weise eine Mitmachkultur: alters-, geschlechts-, herkunfts-, glaubens-. kulturunabhängig und -übergreifend“, sagte der FDP-Stadtverbandsvorsitzende Jürgen Robert Klein in seiner Laudatio.

Die Initiative habe das Ziel, eine lebendige Nachbarschaft zu fördern und damit Lebensqualität zu schaffen. „lebenswert“ unterstütze das Bestreben der Menschen im Wohnquartier Ringelbach, gemeinsame Interessen zu teilen, nacheinander zu schauen und wieder aktive, unterstützende Nachbarschaft zu gestalten. Die Initiative wolle, unterstrich Klein, mit Hilfe von Projekten, Hilfsangeboten und Freizeitgruppen unterstützend dazu beitragen, dass sich die Menschen im Wohngebiet Ringelbach/Georgenberg und Lerchenbuckel besser kennenlernen, gemeinsam aktiv werden und füreinander da sind. Man ermuntere die vielfältigen ehrenamtlich tätigen Akteure in Vereinen, Initiativen und Organisationen, die schon im Wohnquartier tätig sind, sich mehr zu vernetzen.

Aus Ideen und Initiativen Einzelner entwickle „lebenswert“, sagte der FDP-Stadtverbandschef, „Projekt- und Interessensgruppen, in denen sich die Menschen treffen und Gleichgesinnte kennenlernen und sich gemeinsam für eine Sache engagieren können“. So verfüge die Initiative nebst vielem anderen über einen Reparaturdienst, ein Altersnetzwerk, einen Besuchsdienst oder das Jobpatenprojekt, das es seit mehr als zehn Jahren gibt.

„Wir wollen ein Miteinander bei uns leben – unabhängig von Alter oder Religionszugehörigkeit“,  unterstrich Projektkoordinatorin Mimi Böckmann in ihrer kurzen Dankesrede. „lebenswert“ kann das Geld brauchen, schließlich läuft die Förderung 2019  aus.

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