Albfactory Anlage fängt die Albwinde aus dem Nordwesten ein

swp 12.01.2018

Bereits in der Planungsphase der Albfactory wurde Wert darauf gelegt, dass sie innovativ und umweltfreundlich konzipiert wird, somit verfügt das KfW-70-Gebäude bereits über Solaranlagen auf dem Dach und auch das Sortiment ist überwiegend recycelbar und aus nachwachsenden Rohstoffen.

Der Grund ist einfach: Das neue Firmengebäude der Verpackungsberatung Hage hat seinen Standort im Industriegebiet von Sonnenbühl-Undingen, am Rand des Biosphärengebiets der Schwäbischen Alb. „Daher sehen wir uns in der Pflicht, die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen effektiv zu nutzen, und gleichzeitig die Umwelt zu schonen,“ so Geschäftsführerin Ursula Hage. Um die Produktion nun effizienter und mit leistungsstärkeren Maschinen umsetzen zu können, wurde nun neben der Albfactory eine eigene Kleinwindenergieanlage von der Firma LuvSide aufgestellt, die aus einem leichtem Glasfaserverbundwerkstoff und hochwertigem Edelstahl besteht, dass sie jeder Witterung standhalten kann. „Der neue Savonius-Flügel bringt durch die Doppelhelixfom einen gleichförmigen Drehmomentverlauf auf die Generatorwelle und besitzt einen innovativen Vorflügel, der die einströmende Luft effizienter nutzt,“ erklärt der Gründer von LuvSide Hoffmann. Durch diese spezielle Form ist das Windrad auch völlig ungefährlich für Vögel und Fledermäuse, da diese eine gesamte Silhouette erkennen können.

Die Anlage wurde mit tatkräftiger Unterstützung von Geschäftsführer Karl Müller direkt neben der Albfactory im Windkanal aufgebaut, um die starken Albwinde aus nordwestlicher Richtung einzufangen und so die maximale Energie nutzen zu können. LuvSide versichert, dass diese Art von Windrad die aufgenommene Energie verachtfacht und somit effizienter und leistungsfähiger ist als herkömmliche Windkraftanlagen. Sollte der Wind auf der Alb einmal zu stark sein, werden die Rotoren von Bremsscheiben verlangsamt, sodass keine Überspannung entstehen kann.