Erligheim Zickzacklinie soll es richten

Die Fahrbahn der Industriestraße wird in den letzten Ferienwochen saniert, gleichzeitig werden Flächen ausgewiesen, wo nicht geparkt werden darf.
Die Fahrbahn der Industriestraße wird in den letzten Ferienwochen saniert, gleichzeitig werden Flächen ausgewiesen, wo nicht geparkt werden darf. © Foto: Martin Kalb
Erligheim / JÜRGEN KUNZ 26.06.2013
Seit Jahren sind die parkenden Lkw in der Industriestraße besonders an den Wochenenden den Erligheimern ein Dorn im Auge. Im Rahmen der Fahrbahnsanierung sollen Zickzacklinien auf der Straße für Ordnung im Industriegebiet sorgen.

Bereits in der Oktobersitzung des vergangenen Jahres hat der Gemeinderat beschlossen, für etwas mehr als 80 000 Euro die schadhafte Asphaltdecke in der Industriestraße abzufräsen und den Straßenbelag zu erneuern. Als Termin für diese Sanierung hat man nun die letzten beiden Ferienwochen - 26. August bis etwa 6. September - festgelegt.

Im Zuge dieser Maßnahme will man nun auch dem wilden Parken von Lkw in der Industriestraße Herr werden, nachdem im Gemeinderat schon mehrfach die "unbefriedigende Parksituation vor allem an den Wochenenden" bemängelt wurde. Voraussetzung für eine verkehrsrechtlich angeordnete Markierung war eine Verkehrsschau am 8. März, in der amtlich festgestellt wurde, dass "Beeinträchtigungen durch die ungeordnete Parksituation vorliegen und somit eine verkehrsrechtliche Anordnung durch Einschränkung der Parkflächen den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit verbessern". Die behördendeutsche Formulierung bedeutet nichts anderes, als dass man mit weißen Zickzacklinien - die als Verkehrszeichen 292 gelten - an der nördlichen Seite der Industriestraße drei rund 15 Meter lange Randflächen ausweist, auf denen künftig nicht mehr geparkt werden darf. Auch vor dem Firmengelände eines Karosseriefachbetriebs in der Industriestraße werden auf der südlichen Seite der Industriestraße zwei solche Flächen von jeweils etwa acht Metern ausgewiesen. Weiterhin hat die Verkehrsschau ergeben, dass man an der Kreuzung Industriestraße/Johannes-Bieg-Straße das Verkehrszeichen "Schwierige Verkehrsführung" aufstellen will. Damit soll erreicht werden, dass an diesem Kreuzungsbereich keine unnötigen Wendemanöver mehr entstehen.

Zusätzlich hat die Firma Amann, die im Gewerbegebiet ihr Zentrallager betreibt, beantragt, ihre Ausfahrt aus dem Firmengelände zu einer Einmündung umzubauen, ähnlich wie die Zufahrt zum gegenüberliegenden Netto-Markt. Dazu sollen die beschädigten Bordsteine im Zufahrtsbereich zurückgebaut und in der Einmündung das Verkehrszeichen "Vorfahrt gewähren" aufgestellt werden. Gleichzeitig bekommt dann die Industriestraße vor der Amann-Ausfahrt in Richtung L 1107 das Schild "Vorfahrt an der nächsten Kreuzung".

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