Marbach Vortrag und Tagung zu Carl Schmitt

Marbach / BZ 25.06.2013
Eine Tagung zum Thema "Carl Schmitt und die Literatur seiner Zeit" gibt es am 4. und 5. Juli im Deutschen Literaturarchiv in Marbach statt. Der Abendvortrag mit Martin Mosebach am 4. Juli, 20 Uhr, im Kilian-Steiner-Saal ist öffentlich.

Eine Tagung zum Thema "Carl Schmitt und die Literatur seiner Zeit" gibt es am 4. und 5. Juli im Deutschen Literaturarchiv in Marbach statt. Der Abendvortrag mit Martin Mosebach am 4. Juli, 20 Uhr, im Kilian-Steiner-Saal ist öffentlich.

Im Mittelpunkt der Tagung stehen weniger die rechtswissenschaftlichen Positionen des umstrittenen Fachgelehrten und Staatsrechtslehrers der Weimarer Republik und der NS-Zeit als vielmehr die Wirkung von Carl Schmitts Denken auf die geistigen Strömungen seiner Zeit, quer durch alle Disziplinen. Es sprechen Helmut Lethen (Wien) über Schmitts Tagebücher als Quelle der Werkdeutung, Stephan Schlak (Berlin) über das politisch-literarische Umfeld Carl Schmitts um 1918, Jost Philipp Klenner (Marbach/Berlin) über das englische Königtum im 17. Jahrhundert im Spiegel der Ikonografie im Anschluss an Warburg und Schmitt, und Helge Høibraaten (Trondheim/Norwegen) referiert über Sören Kierkegaard und Carl Schmitt. Den öffentlichen Abendvortragmit dem Titel "Der Feind" hält der Schriftsteller Martin Mosebach.

Nach den Jahren als Staatsrechtler der NS-Zeit widmete sich Schmitt, mit einem lebenslangen Lehrverbot belegt, vor allem völkerrechtlichen Themen.

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