Literaturarchiv Tagung zu 1968

Marbach / bz 14.02.2018

1968 war ein Moment, in dem scheinbar auf der ganzen Welt Menschen begannen, nicht mehr Objekte, sondern Subjekte von Geschichte zu sein, heißt es in einer Mitteilung aus dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach. Das durch die Volkswagen-Stiftung geförderte Forschungsprojekt „1968: Ideenkonflikte in globalen Archiven“ nimmt im Deutschen Literaturarchiv Marbach das 50-jährige Jubiläum von 1968 zum Anlass, über die Geschichtsphilosophie als Modus historischer Sinngebung nachzudenken. Auf der Tagung vom 26. bis 27. April „Ereignis und Geschichte. 1968 und die Geschichtsphilosophie“ sprechen Fabio Akcelrud Durão (Campinas, Brasilien), Paul Fleming (Ithaca/USA), Barbara Hahn (Nashville/USA), Barbara Komfort-Hein (Frankfurt) und Ludwig Siep (Münster). Den öffentlichen Abendvortrag am 26. April hält Alexander Garcia Düttmann (Berlin) zum Thema „Hat der Mai 1968 stattgefunden?“

Der Schwerpunkt der Tagung soll nicht nur auf den Ereignissen in Deutschland liegen, sondern auch Frankreich, die USA, Lateinamerika und die Karibik mit einbeziehen. Anmeldung zur Tagung, aber auch zum Abendvortrag per E-Mail an forschung@dla-marbach.de.

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