Tägliche Kolumne

knz 14.09.2018

Mit dem Flugzeug zu reisen, fand ich bisher klasse. Seit Mittwochnacht bin ich anderer Meinung. Um 21.20 ging der Flieger von Mallorca nach Stuttgart los. Schon die ersten Minuten des Fluges verliefen etwas merkwürdig. Der Pilot brauchte relativ lang, bis er eine befriedigende Flughöhe erreicht hatte. Ich saß am Fenster, unterhielt mich mit meinem Freund und gleichzeitig schaute ich raus. Und dann fiel mir auf, dass es heftig blitzte. Im Flugzeug war es sehr dunkel. Das machte alles nur noch unheimlicher. Bald fing es dann noch heftig zu wackeln an. Ein erschrockenes Baby schrie laut los. Die Gedanken, dass wir abstürzen würden, ließen mich nicht los. Jede fünf Minuten schaute ich auf meine Uhr, doch die Zeit verging nicht. Erst als der Pilot ankündigte, dass wir gleich landen würden, war ich beruhigt. Mein Freund, der sehr abenteuerlustig ist, sah das anders. Während es für mich ein Horrorflug war, empfand er diesen als „eine unterhaltsame Reise über den Wolken“.

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