Tägliche Kolumne

knz 29.08.2018

Spaziergänge mit einem Hund können richtig spannend sein. Anders als meine kleine Katze, die sich einen Teufel ums Spaziergehen schert, ist die Hündin meiner Schwiegermutter, derzeit Pensionsgast, ganz anders drauf. Immer ein Gebell am Hals, immer eifersüchtig auf die Katze, immer bereit zum Auslauf.  So wie Yorkshire Terrier eben sind. Lebhaft, mutig, selbstbewusst – mit einem Hang zur Selbstüberschätzung. Am Sonntag also raus in Richtung Enzweihingen und Riet. Dort fließt der Strudelbach  und die Hündin weiß  nichts besseres, als sich ins Wasser zu stürzen. Dort wird erst einmal ausgiebig getrunken, dann geht es weiter am Bach entlang. Nach einer Kurve springt sie wieder hinein, wird von einem Strudel rasant mitgezogen und vom Sog an einer großen Wurzel unter Wasser gedrückt. Tatsächlich kann sie sich mit drei Zügen in flacheres Wasser retten, an Land springen und sich trocken schütteln. Wie gesagt, ein Hund mit einem Hang zur Selbstüberschätzung.  

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