Schwerpunkt 70er-Jahre Pink-Floyd-Sound im Prisma

„Planet Floyd“ spielen den Sound der 70er-Jahre. Rechts Gitarrist Rainer Schäfle, links Sänger und Gitarrist Mario Gebhardt.
„Planet Floyd“ spielen den Sound der 70er-Jahre. Rechts Gitarrist Rainer Schäfle, links Sänger und Gitarrist Mario Gebhardt. © Foto: Planet Floyd
Freiberg / Von Jörg Palitzsch 28.07.2018

Im Jahr 1973, vor 45 Jahren, erschien „The Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd, ein Album, das über 50 Millionen Mal verkauft wurde und die Rockmusik in seinen Grundfesten veränderte. Der Album-Titel spielt auf die Unergründlichkeit der Seele an und verweist auf einen Spruch von Mark Twain: „Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt“. Tatsächlich endet das Werk mit dem Spruch eines Pförtners: „Es gibt keine dunkle Seite des Mondes, tatsächlich ist er ganz dunkel“.

Die Cover-Band „Planet Floyd“, die demnächst in Freiberg und in Affalterbach auftritt, hat sich den  Pink-Floyd-Sound mit Light-Show und dem Live-Feeling der 70er-Jahre wie kaum eine andere deutsche Cover-Band zu eigen gemacht. Bei Pink Floyd wurden modische Pop­elemente in den Sound eingestreut, vor allem großflächige Synthesizer-Passagen, ebenso melodischer Blues. Das Ausnahme-Album „The Dark Side Of The Moon“ ist von fixen rhythmischen Wiederholungsmustern geprägt, die die Musik von Pink Floyd sofort erkennbar machen. Das Publikum in Bietigheim-Bissingen konnte diesen typischen Floyd-Sound bereits 2015 und 2016 in der Kelter erleben, dort wurde die Live-DVD der Band aufgezeichnet. Gespielt wurden alle Hits, die die 1970er-Jahre prägen. „One Of These Days“, „Money“, „Time“ und „Comfortably Numb“.

Beide Konzerte in der Kelter, so Gitarrist Rainer Schäfle, waren jedes Mal ein voller Erfolg. Leider seien die Auftrittsmöglichkeiten beschränkt worden, was die Gruppe sehr bedauere, da das Publikum die Auftritte von „Planet Floyd“ in Bietigheim-Bissingen immer mit entsprechenden Besucherzahlen belohnt habe.

Im Freiberger Kulturkalender, der bis in den Februar 2019 hineinreicht, nimmt „Planet Floyd“ dann auch einen ganz besonderen Platz ein. Als Veranstalter treten neben der Stadt die Initiatoren von Neckar-Enz-Kulturevents auf, mit denen Freiberg sich das Kulturprogramm teilt.

Beim Auftritt am 18. Januar im Prisma bietet „Planet Floyd“ auch die XL-Show, um die Musik der 70er-Jahre aufleben zu lassen. Dies heißt, die Bühne wird in die große Light-Show getaucht, für die Florian Jung verantwortlich zeichnet, und die Band spielt in voller Besetzung.

Dazu zählen Mario Gebhardt (Gesang, Gitarre), Rainer Schäfle (Gitarre), Hartmut Jung (Keyboards, Gesang), Timo Baßermann (Bass) und Kevin Pohlschneider (Schlagzeug). In Freiberg kommen als „Special Guests“ Peter Zisler (Saxofon und Querflöte) und die Sängerinnen Nancy McAnally, Sandra Vine und Katja Richter hinzu. Bei dem Open-Air-Konzert in Affalterbach (7 Eichen) am 25. August sind die Gastmusiker nicht dabei und die Light-Show fällt etwas kleiner aus.

„Planet Floyd“ haben passend zu den Pink-Floyd-Songs Videos produziert, die auf einer runden Leinwand gezeigt werden. Neben „Shine On You Crazy Diamond“ (1975), „Us And Them“ (1973) und „Pigs“ (1977) auch das über 20-minütige „Echos“ vom sechsten Studioalbum „Meddle“ von Pink Floyd, das im Oktober 1971 veröffentlicht wurde.

Eine Kopie, darin sind sich die Musiker von „Planet Floyd“ einig, kann es nicht geben. Aber die Stimmung und das Konzept der Suche nach den Tiefen der Seele, die Pink Floyd mit ihrer Musik in den 70er-Jahren  gestartet hat bis in die heutige Zeit zu transportieren, haben sich „Planet Floyd“ zur Aufgabe gemacht. Und für Gitarrist Rainer Schäfle gibt es nichts schöneres, wenn das Publikum mit geschlossenen Augen vor der Bühne den Sound der 70er-Jahre genießt.

Info Die in Bietigheim-Bissingen aufgenommene Live-DVD plus Live-CD sowie weitere Auftrittstermine gibt es auf der Homepage der Band.
www.planetfloyd. de

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