Das frühe Aufstehen war für mich lange Zeit meines Lebens eine Plage. Während der Studienzeit hatte ich eines Morgens verschlafen und somit einen wichtigen Termin verpasst. Und das, weil ich vergessen hatte den Wecker zu stellen. Ein Leben ohne Wecker kam nach diesem „traumatischen“ Erlebnis nicht mehr infrage. Von der Snooze-Taste konnte ich allerdings nicht lassen. Ich möchte nicht wissen, wie oft ich schon auf diese Taste gedrückt habe. Um das Aufstehen angenehmer zu gestalten, hatte ich alle möglichen Klingeltöne ausprobiert. Doch keiner trug besonders dazu bei, den Tag motiviert zu starten. Ein weiteres Problem war, dass ich nicht vor 0 Uhr schlafen konnte. Doch vor zwei Jahren änderte sich schlagartig mein Tagesrhythmus. Der Grund: Tagsüber war ich ziemlich ausgelastet. Seither schlafe ich gegen 23 Uhr ein und wache von alleine um 7 Uhr auf. Der frühe Vogel fängt eben den Wurm. Außer am Wochenende. Da gelten andere Regeln.