Krankenhaus Notfälle: Klinik beseitigt Platzmangel

Ludwigsburg / Uwe Mollenkopf 30.11.2016

Zwei Eingänge hat die neue Notaufnahme am Ludwigsburger Klinikum. Einen für diejenigen, die stehend ankommen, einen für diejenigend, die liegend eingeliefert werden, wie sich Prof. Oliver Hautmann, der Ärztliche Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Notfallmedizin, ausdrückt. So soll bereits bei der Ankunft dafür gesorgt werden, dass jeder Patient möglichst schnell die richtige Behandlung erhält.

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So ist die neue Zentrale Notaufnahme gegliedert

Bei dem Umbauprojekt setzt das Klinikum Ludwigsburg laut einer Mitteilung eine Weiterentwicklung und Optimierung der medizinischen Konzeption der Zentralen Notaufnahme um. Der wichtigste Unterschied zur bisherigen Situation bestehe darin, dass dort künftig alle Patienten – auch die traumatologischen und unfallchirurgischen Patienten – behandelt werden. Eine verbesserte Eingangssituation bündelt das daraus resultierende hohe Aufkommen.

Die Patienten gelangen zunächst über einen 24 Stunden besetzten Empfang, der von zwei benachbarten Eingängen im Bereich der neuen Liegendkrankenzufahrt zugänglich ist, in die Zentrale Notaufnahme. Hier werden Patienten und Angehörige angemeldet und weitergeleitet. Einer der beiden Eingänge ist für die liegend kranken Patienten vorgesehen, die mit dem Rettungswagen zum Klinikum gebracht werden. Der zweite Eingang mit kleinem Wartebereich und Registrierung soll speziell von gehfähigen Patienten genutzt werden.

Kommen Notfallpatienten mit dem Rettungshubschrauber auf dem Dach an, werden sie zuvor von der Rettungsleitstelle vorangemeldet. Die Voranmeldungen sind auf einem so genannten Arrival-Board sichtbar. Schwerstverletzte Patienten werden in einen Schock-/Reanimationsraum gebracht. Für infektiöse Patienten gibt’s separate Eingänge mit abgegrenzten Räumen. bz