Vaihingen Neue Halle sichert Arbeitsplätze

 Der Hallenneubau verbessert vor allem die innerbetriebliche Logistik und den Produktionsfluss durch verkürzte Wege.
 Der Hallenneubau verbessert vor allem die innerbetriebliche Logistik und den Produktionsfluss durch verkürzte Wege. © Foto: Foto Gmbh
bz 18.05.2018

Die Hubl GmbH investiert über zwei Millionen Euro in die Erweiterung am Standort Vaihingen.  Nach fünf Jahren Planung und Bau ist eine moderne Fertigung mit über 1300 Quadratme­ter Fläche entstanden, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Neben Fertigungsaspek­ten und einer neuen Verkehrsanbindung mit 50 Parkplätzen  sichere der Neubau Arbeitsplätze am Standort und schaffe Raum für weiteres Wachstum der Edelstahl-Experten.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Hallenneubau die Belange aller Interessengruppen unter einen Hut gebracht haben und somit weiter auf Qualität ‚Made in Germany’ setzen können“, sagte   Hubl-Geschäftsführer Rainer Kiefer bei der Eröffnung vor den  geladenen Gästen.

Nachdem das Unternehmen bereits 2013 weitere angrenzende Grundstücke erwerben konnte, war eine Standortverlagerung vom Tisch – auch zur Freude der Gündelbacher. Für den Hallenneubau mit 1300 Quadratmetern für 20 Mitarbeiter in Produktion und Lager mussten zahlreiche Hürden überwunden werden. „Dass Hubl mehr als zwei Millionen Euro in Standorterweiterung und Automatisierung investiert, ist ganz im Sinne der auf profitables Wachstum ausgerichteten GESCO Portfoliostrategie und findet unsere volle Unterstützung“, unterstreicht Dr. Eric Bernhard, Vorstandsvorsitzender der börsennotierten GESCO AG, die seit 2002 Mehrheitsgesellschafterin von Hubl ist.

Allem voran finden die Mitarbeiter, die in der neuen Halle arbeiten werden, nun ebenso moderne Arbeitsplätze wie in den anderen Hubl-Gebäuden. Umziehen wird darüber hinaus das Blechlager, das in einem Zelt auf einer Wiese untergebracht war, in das  man nicht mal mit dem Gabelstapler hineinfahren konnte, so Geschäftsführer  Kiefer über das  Provisorium.

 In Gesprächen mit der Gemeinde konnte man sich auf die Verlegung eines landwirtschaftlich genutzten Wegs einigen, die das Unternehmen finanziert hat. Das schuf Platz für eine neue Verkehrsanbindung mit einem Wendekreisel und rund 50 Mitarbeiter- und Besucherparkplätzen. Ebenso gelingt die Anlieferung und Abholung der Stahlprodukte nun besser und stört die Anwohner weniger.  Und schließlich wurden hohe Anstrengungen für den Natur- und Umweltschutz getätigt. Neben einer extensiven Dachbegrünung hat Hubl einen Pflanz­plan für heimische Bäume erstellt, eine Blumenwiese mit lokalen Samen gepflanzt sowie ein Insektenhaus an der Metter geplant. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter einen Gemüsegarten anlegen. Im Rahmen des Neubaus ist das Firmengelände  an die Fernwärmeversorgung angeschlossen worden. In diese  Umweltschutzmaßnahmen hat das  Unternehmen nach eigenen Angaben insgesamt 200 000 Euro investiert.

Gesamtfläche wächst auf 6000 Quadratmeter an

Ins­gesamt wuchs die Gesamtfläche des Unternehmens auf knapp 6500 Quadratmeter. Der Hallenneubau verbessert vor allem die innerbetriebliche Logistik und den Produktionsfluss durch verkürzte Wege.

Ferner können in der Fertigung mit einer hochmo­dernen Schweißanlage die Durchlaufzeiten für die Herstellung der Edelstahlprodukte optimiert werden. „Davon profitieren auch unsere Kunden, weil wir die Liefertermine optimieren“, so Hubl-Geschäftsführer Rainer Kiefer. bz

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel