Freiberg Marode Tribüne wird gerichtet

Die marode Tribune von Platz 1 am Freiberger Wasenstadion soll bis zum September für rund 75 000 Euro neu gerichtet werden.
Die marode Tribune von Platz 1 am Freiberger Wasenstadion soll bis zum September für rund 75 000 Euro neu gerichtet werden. © Foto: Richard Dannenmann
Freiberg / Jörg Palitzsch 14.06.2018

Die Tribüne am Platz 1 des Freiberger Wasenstadions ist in einem sehr schlechten Zustand. Neben extremen Verschiebungen der einzelnen waagrechten Trittstufen sind auch die senkrechten Setzstufen nach vorne abgekippt. Dies hat dazu geführt, dass die ganze Tribüne in Richtung Fußballplatz immer stärker abgefallen ist. Hinzu kommt, dass verschiedene Platten gebrochen und so starke Stolpergefahren entstanden sind.

Die Technischen Dienste der Stadt Freiberg haben die schadhaften Platten zwar regelmäßig und notdürftig repariert, inzwischen sei dies wegen der Menge der auszutauschenden Platten aber auch nicht mehr wirtschaftlich.

Bei diesen Reparaturarbeiten wurde festgestellt, dass die vorhandenen Platten lediglich in fünf Zentimeter Splitt verlegt wurden und sich darunter hauptsächlich Erde als Tragschicht befindet. Mit all dem ist jetzt Schluss.

In seiner Sitzung am Dienstag hat der Technische Ausschuss in Freiberg nun mit sechs Jastimmen, zwei Gegenstimmen und  drei Enthaltungen beschlossen, rund 75 000 Euro für die Sanierung Tribüne zu investieren. Dafür  wurden bereits im Haushaltsplan 2017 insgesamt 60 000 Euro  bereitgestellt, diese Finanzmittel wurden dann in den Haushalt 2018 übertragen. Die restlichen Kosten in Höhe von 15 000 Euro  können von der Kostenstelle „Unterhalt des unbeweglichen Vermögens“ des Wasenstadions gedeckt werden.

Um zukünftig eine standsichere Tribüne zu haben, soll die vorhandene Tribüne abgebaut werden. Danach werden Rabatten-Steine bis zu einem Drittel ihrer Höhe in 25 Zentimeter  Beton gesetzt. Anschließend wird eine Schottertragschicht mit rund 25 Zentimetern  Gesamthöhe eingebaut und die neuen  Betonplatten in ein fünf Zentimeter  dickes Splittbett verlegt.

Ein entsprechender Auftrag der Bauleistung wurde nach einer beschränkten Ausschreibung unter vier angeschriebenen Garten- und Landschaftsbaufirmen vergeben, auf die Ausschreibung der Stadtverwaltung hatten zwei ein Angebot abgegeben.

Zusätzlich wurde zur Sanierung der Tribüne als Alternativposition die Erneuerung der Spielfeldbarriere angefragt. Diese wurde bereits mehrmals gestrichen, ist aber inzwischen marode sowie instabil und sollte ebenfalls erneuert werden. Die Kosten von rund 8700 Euro fallen  zusätzlich an. Um eine zusätzliche Baumaßnahme in naher Zukunft zu vermeiden, wurde die Erneuerung der Spielfeldbarriere  mit beauftragt.

Die komplette Baumaßnahme soll bis zum 7. September fertig sein, da dann der Smiley-Cup über das ganze Wochenende auf allen Sportplätzen am Freiberger Wasen stattfinden soll.

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