Ingersheim Konzert beim Mittwochscafé in Ingersheim: Schunkeln und singen

Ingersheim / BZ 29.06.2013
Die Besucher des Ingersheimer Mittwochscafés haben im Juni ein besonderes Konzert erlebt: Die "Knöpflesdrucker" der Harmonikafreunde Murr traten auf - sie spielen statt auf normalen Akkordeons auf diatonischen Handharmonikas (nur Knöpfe, keine Tasten).

Die Besucher des Ingersheimer Mittwochscafés haben im Juni ein besonderes Konzert erlebt: Die "Knöpflesdrucker" der Harmonikafreunde Murr traten auf - sie spielen statt auf normalen Akkordeons auf diatonischen Handharmonikas (nur Knöpfe, keine Tasten). Diatonische Handharmonikas - auch als Steirische Akkordeons oder Schrammelharmonikas bekannt - seien fast schon aussterbende Instrumente, erklärte Herbert Buchgraber, der sich damit auskennt.

Die neun Musiker aus Murr unter der Leitung von Hans Kling aus Grab vermochten den Instrumenten an diesem Tag jedoch wieder Leben einzuhauchen. Einen Schlagzeuger hatten sie ebenfalls in petto, es wurde eng auf der Bühne. Seit 14 Jahren spielt die Truppe zusammen, die Spieler sind zwischen 63 und 77 Jahre alt. Sie brachten den Saal zum Schunkeln und Mitsingen, sogar ein paar Tänzer wurden gesichtet. Beschwingte Melodien, bekannte Schlager aus den 50er- bis 70er-Jahren waren zu hören, das Repertoire der Musiker ist groß.

Ein spezieller Gast war ebenfalls vor Ort: Kerstin Zerrenner ist die neue Hausdirektorin des Karl-Ehmer-Stifts und leitet das Ganze seit dem vergangenen Herbst zu 50 Prozent. Gleichzeitig verwaltet sie auch das "Haus am Bürgergarten" in Walheim. Zerrenner, die auch Diakonin ist, stellte sich vor und erklärte den Besuchern, wie sie am besten zu erreichen ist.

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