Kommentar · TISCHTENNIS: Vorbildliche Jugendarbeit

ANDREAS EBERLE 02.07.2014

Wenn Jugendmannschaften eines Vereins innerhalb von 14 Jahren dreimal deutscher Meister werden, kann das kein Zufall sein. Der jüngste Erfolg des TTC Bietigheim-Bissingen bei den Titelkämpfen der U-18-Teams ist eine weitere Bestätigung für die exzellente Nachwuchsarbeit, die der Klub leistet und die regelmäßig in Meisterschaften mündet. Tischtennis-Talente entdecken, sie ausbilden, fördern und für höhere Aufgaben fit machen - nach diesem Credo verfährt der Klub aus Untermberg seit Jahren.

Bestes Beispiel ist Dennis Klein. Mit 13 erhielt der gebürtige Ulmer in Bietigheim 2011 die Chance, frühzeitig bei den Aktiven Erfahrungen zu sammeln und in der Regionalliga seinen Mann an der Platte zu stehen. Dass der heute 16-Jährige den TTC nun nach drei Lehrjahren in Richtung Zweite Liga verlässt und beim TTC Weinheim eine Profikarriere anstrebt, ist zwar ein sportlicher Verlust für die hiesigen Schmetterkünstler. Doch letztlich zeigt auch dieser Schritt: Qualität "made in Bietigheim-Bissingen" ist begehrt. Um die Zukunft muss sich beim TTC ohnehin niemand sorgen, denn sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen sind noch viele andere Rohdiamanten in der eigenen Talentschmiede zu finden.