Im Sinne des Miteinanders

Mathias Schmid für Kommentar Foto: Heidi Vogelhuber
Mathias Schmid für Kommentar Foto: Heidi Vogelhuber © Foto: Foto: Heidi Vogelhuber
Mathias Schmid 20.12.2016

Diskussionen werden in jüngster Zeit ja gerne mit vielen Emotionen geführt. Der vorliegende Artikel zur Läuteordnung konzentriert sich aber bewusst auf die sachliche Ebene. Denn genau das ist hier auch geboten. Es ist doch völlig verständlich, dass sich Menschen ärgern, wenn sie nachts aus dem Schlaf gerissen werden. Doch sich ein bisschen tiefer mit der Thematik zu beschäftigen, kann nicht schaden.

So soll klar werden: Zahlreichen Menschen würde etwas fehlen ohne das Läuten – nicht nur aus religiöser Sicht. Für viele ist das Läuten auch ein Gefühl von Heimat, ein Begleiter des Lebens. Dass sich dann ausgerechnet oft Zugezogene über das völlig überraschend auftretende Gebimmel ärgern, erscheint wenig im Sinne des Miteinanders.

Und schließlich ist es ja nicht so, dass überhaupt nicht auf die weltlichen Anforderungen reagiert wird. Oft wird nachts zumindest teilweise aufs Schlagen verzichtet, morgens wird in vielen Fällen nicht mehr oder später geläutet. Da tut sich die Kirche in anderen Dingen wahrlich schwerer.

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