Gassi gehen mit meinem  Max

knz 06.06.2017

„Der tut niemandem etwas!“.  Das behaupten die meisten  –wenn nicht alle – Besitzer von ihrem Hund. Und genau davon bin ich auch überzeugt, wenn ich an meinen Huskyrüden Max denke.  Ist das ein Grund seinen Hund  unbeaufsichtigt zu lassen? Sicher nicht! Schließlich handelt es um ein Tier, und Tiere  können auch unberechenbar sein. Manches Unglück der vergangenen Tage hätte durch mehr Sorgfalt der Besitzer vielleicht vermieden werden können. Aber wir hatten es ja von meinem Max. Bei jedem Gassigehen dasselbe: Sobald Max einen unbekannten Menschen sieht, wedelt er mit seinem Schwanz.„Der kennt mich doch gar nicht, warum freut er sich so?“, wunderte sich neulich ein Mann. „Das frage ich mich auch!“, wollte ich sagen, verkniff mir jedoch den Kommentar und lächelte stattdessen.  Manchmal mache ich mir schon Gedanken, wie mein geliebter Vierbeiner  reagieren würden, wenn jemand bei mir einbrechen würde. Dann fallen mir die Worte seines Züchters ein: „Ein Einbrecher würde leicht ins Haus reinkommen, dafür aber schwer wieder rauskommen“.

      Ifigenia Stogios