Löchgau Feuerwehr: Erste Schritte zum Anbau Gemeinderat Löchgau vergibt Rohbauarbeiten

Löchgau / UWE DEECKE 16.11.2015
Die Feuerwehr in Löchgau benötigt einen Anbau an ihr Feuerwehrhaus. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats wurden Planungen erörtert.

Mit dem geplanten Anbau ans Gerätehaus der Feuerwehr befasste sich der Gemeinderat Löchgau in seiner jüngsten Sitzung. Nötig ist er, seit sich in der Halle auch Frauen für den Einsatz umziehen und nun separate Räumlichkeiten benötigen. Architekt Jörg Ruff stellte dem Gremium die Pläne vor. Vorgesehen ist ein Durchbruch von der Halle in den Anbau, der einen Umkleideraum, eine Dusche, eine Toilette sowie einen Abstellraum bietet. Die Baustelle sei bereits von Kräften der Feuerwehr vorbereitet worden, und es werde weitere Eigenleistungen geben. Nicht tragende Wände, Innenwände und der Innenausbau könnten in Eigenleistung erfolgen. Von allem anderen rät der Architekt aus Haftungs- und Versicherungsgründen ab.

Vor 50 Jahren sei es noch eine reine Männerfeuerwehr gewesen, so Ruff. Es sei aber auch so, dass die Wehr immer mehr Inventar brauche. Der Bau von 1982 stoße inzwischen an seine Grenzen, so der Löchgauer Architekt. Momentan ziehen sich die Kräfte an den Fahrzeugen um, was von außen auch zu sehen sei. Daher habe es bereits vor drei Jahren den Wunsch nach einer Erweiterung gegeben, was bei den angrenzen Grundstücken nicht einfach zu realisieren sei.

Als günstigsten Bieter wählte man die Firma EHT aus Freudental aus, die den Rohbau für knapp 30 000 Euro errichten will. Im Haushalt angesetzt waren 95 000 Euro, die man damit deutlich unterbietet. Das Gremium stimmte nach der Präsentation der Pläne der Vergabe der Rohbauarbeiten einstimmig zu.

Gleichzeitig wurden auch die neuen Uniformen der Wehr vorgestellt, die angeschafft werden sollen. Die momentanen Ausgehuniformen stammen noch aus den 50ern und sollen nun durch moderne, komfortablere Kleidung ersetzt werden. Neu sind der modischere Schnitt und statt des taubenblauen ein weißes Hemd sowie Schulterklappen, die mit Rangabzeichen versehen werden. Der Rat stimmte der Anschaffung von 45 neuen Uniformen zum Angebotspreis von 14 352 Euro einstimmig zu.

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