Deutschland ist raus

Andreas Lukesch 05.07.2018

Nachdem niemand mehr an Jogis Jungs bei der Fußball-Weltmeisterschaft denkt, können wir endlich entemotionalisiertes Fachwissen einbringen, wenn wir über die Favoriten und den potenziellen neuen Weltmeister spekulieren. Dass diese Diskussionen mitunter aber auch nicht zielführend sein können, beweist das Gespräch einer Gruppe Jugendlicher (Jungs und Mädchen) auf dem Weg zur Schule, das ich leider nur unvollständig mitbekommen habe und gekürzt wiedergebe: „Ich bin für Deutschland.“ „Deutschland ist raus.“ „Ach ja, dann die Schweiz.“ „Die Schweiz ist auch raus. Zum Glück, die Schweiz, das wär’ echt krass.“ „Die Schweiz niemals, die hätten spätestens gegen Mexiko verloren.“ „Mexiko ist auch raus.“ „Echt, wer ist denn noch drin?“ „England.“ „England ist cool, die verlieren doch immer gegen Deutschland, oder?“ „Ja, aber Deutschland ist raus.“ „Dann eben Frankreich.“ „Okay.“

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