In der Deponie "Am Froschgraben" der kreiseigenen Abfallverwertungsgesellschaft (AVL) in Schwieberdingen werden mineralische Abfälle der Deponieklassen 0 und 1 eingelagert. Unter DK 0 fällt unter anderem unbelasteter Bauschutt und unbelasteter Boden. DK 1 sind nicht gefährliche Abfälle, die einen sehr geringen organischen Anteil enthalten und bei denen eine sehr geringe Schadstofffreisetzung stattfindet. Seit Betriebsbeginn wurden jährlich im Durchschnitt etwa 300 000 Tonnen Material angenommen, immer in Abhängigkeit von der Baukonjunktur.

Deponie Nummer zwei der AVL ist die Anlage "Burghof" bei Horrheim. Hier werden Reste aus Hausmüll, Sperrmüll, Gewerbe- und Industrieabfällen abgelagert (Deponieklasse II). Die AVL geht von 75 000 Tonnen DK-II-Abfällen pro Jahr in den kommenden Jahren aus. Erst vor wenigen Tagen wurde angekündigt, am Südrand einen weiteren Abschnitt zur Ablagerung von mineralischen Abfällen vorzubereiten.

Außerdem ist die AVL über eine gemeinsame Deponie-Gesellschaft mit dem Enzkreis bei der Deponie Hamberg bei Maulbronn mit im Boot. Diese dient zur Aufnahme von mineralischen Abfällen der Deponieklassen I und II. Mittlerweile stillgelegt ist hingegen die Deponie "Am Lemberg" in Ludwigsburg-Poppenweiler.

Deponie kann in die Höhe wachsen