Es ist wieder soweit: das Jugendwort des Jahres 2018 wurde von einer kompetenten Jury gekürt. Ich sag’s mal so: Die „Lauchs“ (Trottel), die diese „verbuggte“ (voller Fehler) Liste zusammengestellt haben, sind kreativ „AF“ (betont Besonderheit). Beim Durchlesen dachte ich mir: Deutsche Sprache, das geht „auf dein Nacken“ (du zahlst), diese Jury ist sicherlich kein „Ehrenmann/Ehrenfrau“ (jemand, der etwas Besonderes tut), obwohl das das auserkorene Wort 2018 sein soll. Finde ich die Vorstellung, dass erwachsene Menschen wissen wollen, wie Jugendliche reden, auch noch so „glucose-haltig“ (süß), muss ich mich doch fragen: „sheeeesh“ (echt jetzt)? Sie sollten es doch „lindnern“ (lieber etwas nicht machen, als es schlecht zu machen). Ich bekomme den „Snackosaurus“(verfressener Mensch) zwar inhaltlich nicht untergebracht, genannt sei er hiermit aber trotzdem, und ich sage der Jury: „Ich küss’ dein Auge“ (starkes Danke) für viele Jugendwörter, die ich nie verwenden werde.