Berlin/Ludwigsburg Berlin bestätigt Verkehrsprojekte im Kreis

BZ 04.08.2016
Das Bundesverkehrsministerium hat die Dringlichkeit von Projekten bestätigt. Von nachrangiger Bedeutung bleibt der Ausbau der A 81 bei Pleidelsheim.

Das Bundeskabinett hat an diesem Donnerstag den überarbeiteten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 verabschiedet. Damit bestätigt das Ministerium auch Ausbauprojekte im Landkreis Ludwigsburg in den Dringlichkeitsstufen „vordringlicher Bedarf“ und „weiterer Bedarf“. Das bedeutet aber jeweils nicht, dass umgehend etwas passiert. Denn für Projekte mit dem Siegel „vordringlicher Bedarf“ ist vorgesehen, die Vorhaben bis zum Jahr 2030 umzusetzen oder zu beginnen. Für Vorhaben des weiteren Bedarf mit Planungsrecht wird es voraussichtlich erst nach 2030 Gelder geben.

Unter die Kategorie „vordringlicher Bedarf“ fallen die Erweiterung der B 10 zwischen der Anschlussstelle Zuffenhausen (A 81) und Enzweihingen auf vier Fahrstreifen sowie im weiteren Verlauf der B 10 der Bau der Umgehung Enzweihingen auf zwei Fahrstreifen, zudem der Neubau mit Verlängerung der Neckarschleusen von Mannheim bis Plochingen auf 140 Meter Länge. In den „weiteren Bedarf“ mit Planungsrecht stuft das Bundesverkehrsministerium den Ausbau der A 81 zwischen der Anschlussstelle Pleidelsheim und der Anschlussstelle Zuffenhausen auf acht Fahrstreifen ein.

Mit dem überarbeiteten Entwurf des BVWP bestätigt das Bundesverkehrsministerium die hohe Bedeutung, die diesen Ausbauprojekten für die Verkehrsinfrastruktur der Region zukommt, heißt es in einer Mitteilung des Ludwigsburger Bundestagsabgeordneten und Verkehrspolitikers Steffen Bilger (CDU). Der überarbeitete Entwurf des BVWP sei nach Auswertung von etwa 39 000 Stellungnahmen öffentlich vorgestellt worden. Das Gesamtvolumen des BVWP beträgt etwa 270 Milliarden Euro.